April bis juni 2019

Matthias Nawrat

»Der traurige gast«

Montag, 17. Juni, 19:30 Uhr

Konrad Adenauer-Gymnasium, Aula

Weil uns die Leserschaft von morgen besonders wichtig ist, laden wir mit unserer neuen Reihe KlasseBuch renommierte Autorinnen und Autoren an Schulen ein: Aufbauend auf Lektüre und Projektarbeit im Unterricht, wird eine öffentliche Lesung für Schülerinnen und Schüler zum Live-Erlebnis, an dem sie aktiv beteiligt sind. Wir starten am Konrad Adenauer-Gymnasium mit Matthias Nawrat und seinem neuen Roman »Der traurige Gast«:
Es ist der Winter des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Ein Mann ohne Namen begegnet den Menschen in seiner Umgebung mit neuer Aufmerksamkeit: Dariusz, dem Tankwart, der einmal Chirurg war und einen Sohn hatte, der in Südamerika verschwand. Eli, dem Überlebenskünstler. Oder Dorota, der alten polnischen Architektin. In der Selbst- und Weltbefragung von Nawrats Erzähler entsteht aus ihren Geschichten ein zutiefst menschlicher Roman über Verlieren, Verdrängen, Neu-Ankommen. Ein Buch vom Überleben, in aller Schönheit, trotz allem Schrecken.

 

Matthias Nawrat, geb. 1979 im polnischen Opole, siedelte als Zehnjähriger mit seiner Familie nach Bamberg um. Er studierte Biologie und anschließend am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Nach diversen Auszeichnungen für seine drei ersten Romane wurde »Der traurige Gast« für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 nominiert.

 

Konrad Adenauer-Gymnasium, Max-Planck-Str. 24-36, Bonn
Karten im VVK über Bonnticket 12 € / 6 €, AK 14 € / 8 €

 

In Kooperation mit


Mit Dorian Steinhoff und jaroslav rudiŠ

»winterbergs letzte reise«

Mittwoch, 12. Juni, 20 Uhr

FABRIK 45

Diesmal zu Gast ist Jaroslav Rudiš mit seinem für den Leipziger Buchpreis nominierten Roman »Winterbergs letzte Reise«. Wenzel Winterberg, geboren 1918, wurde als Sudetendeutscher nach dem Krieg aus der Tschechoslowakei vertrieben. Fast hundert Jahre alt, hat er sich von der Welt scheinbar verabschiedet. Es sind die Erzählungen seines tschechischen Krankenpflegers Jan Kraus aus dessen Heimatort Vimperk, die Winterberg aufwecken und ins Leben zurückholen. Doch Winterberg will mehr von Kraus, er will mit ihm eine letzte Reise antreten, auf der Suche nach seiner verlorenen Liebe – eine Reise, die die beiden durch die Geschichte Mitteleuropas führt

 

Eintritt 6 €, Abendkasse und VVK über Bonnticket

www.literaturshow.de

 

gefördert von



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Norwegen. Der traum in uns

Mona Høvring

»Was helfen könnte«

Moderation: Thomas Fechner-Smarsly

Mittwoch, 5. Juni, 19:30 Uhr

Buchhandlung Jost

 

In deutscher und norwegischer Sprache

»Dicht, glasklar und mit einer derart intensiven, ja meditativen Sprache, dass Høvring die Leser fast in eine Art Rausch versetzt.« Dagbladet

 

Als die Mutter ins Wasser geht und nicht zurückkehrt, ist Laura in der ersten Klasse. Ihr Leben in einer kleinen norwegischen Stadt am Meer mit dem älteren Bruder und dem unnahbaren Vater ist fortan ein Suchen nach etwas, das helfen könnte, diesen Verlust zu verschmerzen. Mit großer Intensität und Klarheit erzählt Mona Høvring in sinnlich-zarten Szenen von der Freundschaft mit Marie, vom Gärtner Andreas und seiner Frau Johanna, die Laura zugleich Verwurzelung und Weltoffenheit vorleben, von ihrer erwachenden Sexualität, dem erotischen Erlebnis mit der deutlich älteren, eleganten Vivian Koller, die eines Tages in der verschlafenen Stadt auftaucht, und der Beziehung zum gleichaltrigen Peter.

 

Mona Høvring, geboren 1962 in Norwegen, begann ihre schriftstellerische Laufbahn als Lyrikerin. 2004 brachte sie ihren ersten Roman »Was helfen könnte« heraus, der nun in deutscher Übersetzung von Ebba D. Drolshagen vorliegt. Seither folgten drei weitere hochgelobte und in mehrere Sprachen übersetzte Romane. Mona Høvring erhielt diverse Preise, u. a. den Språklig samlings litteraturpris für ihr Gesamtwerk und im März 2019 den Kritikerpreis für den besten Roman 2018.

 

Buchhandlung Jost, Hausdorffstraße 160, Bonn
Karten im VVK über Bonnticket und an der Abendkasse 12€ / 6€

 

In Kooperation mit


1:1 Mentoring für nrw-schriftsteller_innen

Lesungen und Gespräch
mit Isabella Ayuto/Norbert Scheuer
und Lisa Sommerfeldt/Mariana Leky

Freitag, 24. Mai, 19:30 Uhr

Saal im Haus der Bildung

Gerade am Beginn ihrer Laufbahn brauchen Schriftstellerinnen und
Schriftsteller Unterstützung. Sie brauchen einen souverän-kritischen
Blick auf ihre Arbeit und Rat in berufspraktischen Fragen, kurz: Sie
brauchen Mentoring!


Zusammengebracht durch eine NRW-weite Ausschreibung des Literaturhauses Bonn/Literaturbüro NRW Süd und des Literaturbüros NRW in Düsseldorf, arbeiten zwei Duos seit einem guten Jahr zusammen: Begleitet von
Mariana Leky, schreibt Lisa Sommerfeldt an ihrem »Roman in Fragmenten« mit dem Arbeitstitel »schattenbilder/schlaglichter. europa«. Norbert Scheuer ist Mentor von Isabella Ayutos Romanprojekt »Die Freiheit des Fallens«.

 

Im Gespräch stellen die vier AutorInnen gegen Ende der einjährigen
Mentoringzeit ihre Zusammenarbeit vor und die Mentees gewähren
mit Lesungen Einblicke in ihre Manuskripte.

 

Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Bonn

Eintritt frei

 

Gefördert von


In Kooperation mit


Imagine africa 2060

okwiri oduor

»heimwärts«

Moderation: Barbara Schmidt-Haberkamp

Dienstag, 21. Mai, 18 Uhr

Saal im Haus der Bildung

Seit 2009 gibt es in NRW die Veranstaltungsreihe stimmen afrikas. Um Rassismus und populistischen Rufen nach Abschottung entgegenzutreten, um die Vielfalt unseres Nachbarkontinents darzustellen, bringt sie seine Literatur zu Gehör. Zum 10. Geburtstag ist die Anthologie »Imagine Africa 2060« mit Beiträgen von zehn afrikanischen Autorinnen und Autoren erschienen: Zukunftsvisionen aus zehn Ländern, die mit ihren unterschiedlichen Sujets und Erzählweisen einen Eindruck vom Reichtum der afrikanischen Literaturszene vermitteln. Die kenianische Autorin Okwiri Oduor war 2017 bei stimmen afrikas zu Gast und stellt die Anthologie in Bonn mit ihrer Erzählung »Heimwärts« (Deutsch von Jutta Himmelreich) vor.

 

Okwiri Oduor kam 1988/89 in Nairobi zur Welt. Zahlreiche ihrer Kurzgeschichten wurden ausgezeichnet, u.a. mit dem Caine Prize for African Writing. 2014 war sie Stipendiatin der MacDowell Colony in New Hampshire (USA), 2015 Stipendiatin am Art OMI Ledig House in New York sowie Gastautorin der Universität von Georgetown in Washington DC. Die Autorin hat den Iowa Writers‘ Workshop mit einem Master of Fine Arts in Kreativem Schreiben abgeschlossen. Ihr Debütroman »Things They Lost« erscheint 2019 in New York.

 

Saal im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Bonn
Karten im VVK über Bonnticket 12€ / 6€, Abendkasse 14€ / 8€

 

In Kooperation mit



Yannic han biao federer

»und alles wie aus pappmaché«

Moderation: Tilman Strasser

Donnerstag, 16. Mai, 20 Uhr

Adresse nach Bestellung

Jian ist sechzehn und in Sarah verliebt, schläft aber mit Anna, die sich von Frank getrennt hat. Danach will Sarah nichts mehr von Jian wissen, Jian nichts mehr von Anna, und Frank geht in den Wald. »Und alles wie aus Pappmaché« schildert, wie sich vier Jugendliche aus den Augen verlieren – und fünfzehn Jahre später wieder zusammenfinden, in ihrer gemeinsamen Geschichte. Die erfindet einer von ihnen und verknüpft dabei die badische Provinz mit Denpasar, das einstürzende World Trade Center mit einem neapolitanischen Adelsgeschlecht. Wie das geht und wo das hinführt, erzählt Yannic Han Biao Federer und liest auf einer WG-Couch aus seinem Debütroman.

 

zwischen/miete NRW ist ein neues Format in Bonn. Dabei mieten sich junge Autor_innen für einen Abend in WGs ein. Zwischen Putzplan und Altglaslager entsteht ein Ort für junge Literatur. Dazu gibt’s Getränke.

 

Yannic Han Biao Federer, Jg. 1986, studierte Germanistik und Romanistik. Er promoviert an der Universität in Bonn und arbeitet im Literaturhaus Köln. 2016 erhielt er den Förderpreis der Wuppertaler Literatur Biennale, 2017 das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium, 2018 den Harder Literaturpreis und den Hauptpreis der Wuppertaler Literatur Biennale.

 

Karten nur im VVK über rausgegangen.de: 5 € (inkl. Begrüßungsgetränk)

 

Gefördert von


gunther geltinger

»benzin«

Moderation: Almuth Voß

Dienstag, 14. Mai, 19:30 Uhr

Saal im Haus der Bildung

Es ist nicht die erste Reise, die Alexander und Vinz unternehmen, weil ihre Beziehung in eine Krise geraten ist. Der Roadtrip durch Südafrika soll ihnen Klarheit über sie verschaffen, und Vinz, der Schriftsteller, erhofft sich eine Idee für seinen neuen Roman. Vorbei an Straßenmärkten, Chicken Inns und Anhaltern bewegen sie sich durch ein Land, in dem Wohlstand und Armut aufeinanderprallen, Homosexualität als Tabu gilt und in dem sich die beiden Deutschen mit der Gedankenlosigkeit der weißen Touristen konfrontiert sehen. Als sie einen jungen Mann anfahren, zieht sie das immer tiefer in Widersprüche: Einerseits fühlen sie sich dem Fremden verpflichtet und bezahlen ihn, als er sich als Guide anbietet. Andererseits verschärft ihr neuer Begleiter die Spannungen, und vor allem Vinz beschleicht die Sorge um ihre eigene Sicherheit. Als er auf eine Spur für seinen Roman stößt, die nach Simbabwe zu den Victoria-Fällen führt, verlassen alle drei ihre ursprünglich geplanten Wege.


Gunther Geltinger, Jg. 1974, studierte Drehbuch und Dramaturgie in Wien und in Köln, wo er heute lebt. Sein Debütroman »Mensch Engel« erschien 2008, 2013 folgte »Moor«. So sprachmächtig wie schonungslos erzählt er in »Benzin« eine spannungsreiche Geschichte über Vorurteile, Vertrauen und Verrat.

 

»Solche Sätze möchte man sich an die Wand pinnen.« Die ZEIT


Karten im VVK über Bonnticket 12 € / 6 €, Abendkasse 14 € / 8

 

In Kooperation mit


stimmen der freiheit

»das haus aus stein«

asli ERDOĞAN

Donnerstag, 9. Mai, 19:30 Uhr

Saal im Haus der Bildung

Moderation: Gerrit Wustmann

Lesung der deutschen Texte: Tatjana Pasztor

»Haus aus Stein« ist nicht nur der wichtigste Text im Werk der gefeierten türkischen Schriftstellerin Aslı Erdoğan. In diesem Roman über Gefangenschaft und den Verlust aller Sicherheiten nimmt sie auch auf erschütternde Weise die eigene Gefängniserfahrung vorweg. Mit ihrer poetisch dunklen Sprache folgt die Autorin den tiefen Narben, die eine Begegnung mit dem »Haus aus Stein« hinterlässt. Das bereits 2010 mit dem Sait-Faik-Preis, dem bedeutendsten Literaturpreis der Türkei,
ausgezeichnete Buch gibt es nun auf Deutsch (Übersetzung: Gerhard Meier): Ergänzt um einen eigens für diese Ausgabe verfassten Essay über die Monate, die sie 2016 nach dem gescheiterten Militärputsch willkürlich im Frauengefängnis Bakırköy-Istanbul inhaftiert war.

 

Aslı Erdoğan, geboren 1967 in Istanbul, studierte Informatik und Physik und arbeitete einige Jahre als Physikerin am CERN bei Genf, ehe sie sich ganz auf ihr Schreiben konzentrierte. Nach ihrer Haft und einer anschließend verhängten Ausreisesperre konnte die Autorin und Kolumnistin das Land verlassen und lebt seit 2017 im Exil in Deutschland. Während ihrer Haft gab es eine unglaubliche Welle der Solidarität, das KulturForum TürkeiDeutschland veranstaltete Lesungen aus ihren Werken, Schriftsteller aus aller Welt setzen ihre Kolumne fort, die Texte erschienen dann auf Deutsch in der taz.

 

»Eine außergewöhnlich feinfühlige und scharfsichtige Autorin,
ihre Romane sind Meisterwerke« Orhan Pamuk

 

Saal im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Bonn
Karten im VVK über Bonnticket 12€ / 6€, Abendkasse 14€ / 8€

 

In Kooperation mit


Feridun Zaimoglu

»Die geschichte der frau«

Moderation: Judith Merchant

Montag, 6. Mai, 20 Uhr

Katholische Familienbildungsstätte

Ein literarisches Abenteuer, ein – so der Autor – feministisches Manifest: Feridun Zaimoglus neuer Roman ist ein unverfrorenes Bekenntnis zur Notwendigkeit einer neuen Menschheitserzählung – aus der Sicht der Frau.

 

Zehn außerordentliche Frauen lässt Zaimoglu sprechen, vom Zeitalter der Heroen bis in die Gegenwart. Sie sind Menschen, deren Sicht auf die Dinge nicht überliefert wurde, weil Männer geboten, die Wahrheit tilgten und die Lüge zur Sage verdichteten. Den Frauen war es vorbehalten, schweigend unsichtbar zu bleiben oder dekorativ im Bild zu stehen. Jetzt reden sie – von Antigone über Judith bis Valerie Solanas:Kraftvoll, poetisch und subversiv.

 

Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit seinem sechsten Lebensmonat in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel und schreibt für Die Welt, die Frankfurter Rundschau, Die ZEIT und die FAZ. Er war Stipendiat der Villa Massimo in Rom und erhielt zahlreiche Literaturpreise, darunter den Hebbel-Preis, den Preis der Jury beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, den Adelbert-von Chamisso-Preis, den Preis der Literaturhäuser und den Berliner Literaturpreis. Nach »Leyla«, »Liebesbrand« und »Siebentürmeviertel« erschien zuletzt sein großer Luther-Roman »Evangelio«.

 

Katholische Familienbildungsstätte, Lennéstr. 5, Bonn
Karten 10 €, nur online über die Familienbildungsstätte

 

In Kooperation mit


Jüdische Kulturtage rhein-ruhr

Marcia zuckermann

»mischpoke!«

Donnerstag, 11. April, 19:30 Uhr

Saal im Haus der Bildung

Musikalische Begleitung: Tania Alon

Samuel Kohanim, Oberhaupt einer der ältesten jüdischen Familien
in Westpreußen, ist durchschnittliches Unglück gewöhnt. Mit seiner
Frau Mindel, schroff und wortkarg von Natur, hat er sieben Kinder
– alles Mädchen. Die »sieben biblischen Plagen«, wie die Kohanim Töchter im Dorf genannt werden, strapazieren die väterliche Geduld: Selma, die mit ihrem religiösen Spleen alle meschugge macht, Martha, die am laufenden Band haarsträubende Lügengeschichten erfindet, Fanny, die nicht unter die Haube zu bringen ist, der Wildfang Elly, Jenny, Flora – und Franziska, »die Katastrophe auf Abruf«, bildschön, stolz und eigenwillig.

 

Von 1902 bis ins Heute, von Westpreußen nach Berlin reicht diese
tragikomische Familiengeschichte: Vier Generationen voller Eigenheiten, liebevoll geschildert von einer Autorin, der »so etwas wie die jüdischen Buddenbrooks« vorschwebte.

 

Marcia Zuckermann wurde 1947 in Berlin geboren. Ihr jüdischer Vater überlebte den Holocaust als politischer Gefangener im KZ Buchenwald, ihre protestantische Mutter war als Kommunistin im Widerstand aktiv. 1958 musste die Familie als Dissidenten aus der DDR flüchten. Heute lebt Marcia Zuckermann als freie Journalistin und Autorin in Berlin.

Saal im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Bonn
Eintritt frei

 

In Kooperation mit


Studieren ohne grenzen

ronja von Wurm-seibel

»ausgerechnet kabul«

Dienstag, 9. April, 19:30 Uhr

Saal im Haus der Bildung

Moderation: Theresa Lagemann

Ronja von Wurmb-Seibel ist 27 Jahre alt, als sie nach Kabul zieht. Die junge Reporterin ist auf der Suche nach Geschichten, die anderes erzählen als Burka, Taliban und Bundeswehr. Sie findet Dinge zum Staunen und erlebt Momente zum Verzweifeln. »Ich glaube immer weniger daran, dass wir Deutschen beurteilen können, was unser Krieg am Hindukusch gebracht hat. Ich denke, es gibt bessere Experten für diese Frage: die neunjährige Madina etwa, die jeden Tag vor dem NATO-Hauptquartier in Kabul bunte Armbänder verkauft; oder Kommandeur Hakimi, dem die Leute unter der Hand wegsterben, seit die Bundeswehr aus Faizabad abgezogen ist und die Aufständischen an Macht gewinnen.«


Seit sieben Jahren reist
Ronja von Wurmb-Seibel immer wieder nach Afghanistan, um von dort zu berichten. Während ihrer Zeit in Kabul schrieb sie eine Kolumne für Die ZEIT, später drehte sie Dokumentarfilme für den NDR und zuletzt den Kinofilm TRUE WARRIORS.


Lesung auf Initiative der Lokalgruppe Bonn von
Studieren ohne Grenzen e.V. Das studentische Projekt engagiert sich weltweit für Studierende aus Kriegs- und Krisengebieten und die Verbesserung der Bildungsinfrastruktur in ihren Herkunftsländen.

 

Saal im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Bonn
Eintritt frei

In Kooperation mit


Grusswort

Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

In Kooperation mit

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



Gefördert vom Kulturamt der Bundesstadt Bonn und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Stadt Bonn