Januar bis März 2015

Liebe Literaturfreunde in und um Bonn,

liebe Leserinnen und Leser,

 

jung wie das Neue Jahr begrüßt Sie unser neues Programm mit allein drei Debütromanen: 2014 landete der gerade 21-jährige Édouard Louis in Frankreich mit »Das Ende von Eddy« einen Top-Bestseller, der nun weltweit in mehr als 20 Sprachen erscheint; Die gebürtige Siegburgerin Julia Trompeter stellt ihren Erstling »Die Mittlerin« in der Siegburger Buchhandlung Remmel vor. Seit Jahren vielfach ausgewiesen und -gezeichnet, liest der Träger des Deutschen Buchpreises Lutz Seiler aus »Kruso«, seinem lang erwarteten Romandebüt.

 

Anna Maria Reiter und Dominik Dombrowski sind beide Bonner, beide Lyriker und dazu Preisträger des Landeswettbewerbs postpoetry.NRW; zusammen bestreiten sie bei uns ihr Poesie-Heimspiel. Einen dichterischen Dialog über Sprach- und Landes-grenzen hinweg führt der aktuelle Poetikdozent der Universität Bonn, Norbert Scheuer, mit seinem Gast Erik Lindner aus den Niederlanden. Im Dialog »Bonn soll einstürzen« geht es um Grenzen anderer Art, wie sie eine Schülerband erlebt: Der Autor Marc Degens, Ex-Bonner, stellt gemeinsam mit dem Feuilletonisten Andreas Platthaus (FAZ) Degens' neuen Bonn-Roman »Fuckin Sushi« vor.

 

Der Historiker Valentin Groebner besitzt das seltene Talent, Forschung auch jenseits der Universitäten spannend darzustellen, und spürt stets den Puls der Zeit. In seinem Vortrag »Leibniz' schlechte Laune« spricht er über wissenschaftliches Publizieren im digitalen Zeitalter. Einem nur vergleichsweise alten Medium hat Florian Henckel von Donnersmarck sein zweites Buch gewidmet – kommen Sie mit ins »Kino!« in der Bundeskunsthalle, gemeinsam mit der Schauspielerin und Autorin Renan Demirkan und dem deutschen Oscar-Gewinner!

 

Ihr Literaturhaus Bonn

 

 

Florian Henckel von Donnersmarck

»KINO!«

Lesung und Gespräch mit dem Autor

Moderation: Renan Demirkan

Sonntag, 22. März, 19 Uhr, Bundeskunsthalle

 

Als Fünfjähriger geriet Florian Henckel von Donnersmarck versehentlich in eine Kino-vorstellung des deutschen Stummfilmdramas »Varieté« – Erotik, Eifersucht und Mord im Artistenmilieu. Seither bestimmt eine Leidenschaft sein Leben: Kino! Hier erzählt er, wieso es sich manchmal lohnt, einen tiefen Blick in die Popcorntüte zu werfen, wann ein Filmkomponist die Anweisungen seines Regisseurs ignorieren sollte, warum David Hockney das Kino revolutionieren wird und weshalb es angesichts der Marketing-Macht der amerikanischen Studios vielleicht an der Zeit wäre, eine deutsche Kulturquote einzuführen. Oscar-Regisseur von Donnersmarck im Gespräch mit der Schauspielerin und Autorin Renan Demirkan: über die ehrliche Kunst der Schauspielerei, über Quentin Tarantino und über Tom Cruise im Bendler-Block – gestochen scharf, bewegt und immer mit überraschenden Einstellungen.

 

Florian Henckel von Donnersmarck, 1973 geboren, studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Sein Film »Das Leben der Anderen«, für den er auch das Drehbuch schrieb, erhielt viele internationale Preise, allen voran 2007 den Oscar in der Kategorie »Bester fremdsprachiger Film«. Sein zweiter Spielfilm »The Tourist« mit Angelina Jolie und Johnny Depp in den Hauptrollen war 2010 ein großer Erfolg an den Kinokassen und wurde für drei Golden Globes nominiert.

 

In Kooperation mit der Bundeskunsthalle und Rita Baus Kulturproduktion

 

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Friedrich-Ebert-Allee 4, Bonn

14,50 €/8,50 € zzgl. VVK über Bonn-Ticket

Edouard Louis

»DAS ENDE VON EDDY«

Lesung und Gespräch mit dem Autor

Moderation: Almuth Voß

Lesung der deutschen Texte: Michael Klevenhaus

Samstag, 14. März, 19:30 Uhr, Bonner Kunstverein

 

Ein Roman, der von einem Befreiungsschlag erzählt, vom Durchbruch zu einem neuen Leben: Eddy wächst in einfachsten Verhältnissen auf, in einem Dorf, in dem Engstirnigkeit, Armut und Alkohol regieren. Wer anders ist, wer Fragen stellt, passt in die bornierte Gemeinschaft nicht hinein. Eddy ist anders: subtil, als Einziger nicht dick, mit feinen Zügen, kann sich artikulieren, interessiert sich weder für Fußball noch für Mädchen. Aus eigener Kraft befreit er sich aus einem Umfeld, das ihn in seiner Stumpfheit und Gewalttätigkeit lähmt und quält. Als Erster in der Familie macht er Abitur und geht nach Paris, um an einer Elitehochschule Soziologie zu studieren.

 

Édouard Louis wurde 1992 als Eddy Bellegueule in kleinsten Verhältnissen in einem Dorf in der Picardie geboren. Er änderte seinen Namen, studiert Soziologie an der École Normale Supérieure in Paris und veröffentlichte einen Band über Pierre Bourdieu. »Das Ende von Eddy« ist sein autobiographischer Debütroman, der 2014 in Frankreich zu einer der meistdiskutierten Veröffentlichungen und zum Nr.1-Besteller wurde. 2014 erhielt Louis den Pierre-Guénin-Preis, der besonderes Engagement gegen Homophobie auszeichnet.

 

Veranstaltung in deutscher und französischer Sprache

Mit einer Einführung von Prof. Dr. Françoise Rétif


In Kooperation mit dem Institut français Bonn und dem Bonner Kunstverein

 

Bonner Kunstverein, Hochstadenring 22, Bonn

12 €/6 €

MArc Degens

»BONN SOLL EINSTÜRZEN«

Romanpräsentation »Fuckin Sushi« mit dem Autor Marc Degens, vorgestellt von Andreas Platthaus (FAZ)

Mittwoch, 4. März, 19:30 Uhr, Fabrik 45

 

Eine Schülerband in Bonn: Fuckin Sushi. Sie langweilen sich in Friesdorf, trinken in der Rheinaue, proben in Beuel und rocken, laut und lang. In der Fußgängerzone von Bad Münstereifel, auf einem Sommerfest von Bundeswehrangehörigen oder im »Bla«. Ein You-Tube-Video macht die vier berühmt. Nach einer Tournee werden jedoch die Spannungen in der Band immer größer, die Oma des Erzählers stirbt, Bob Dylan kommt nach Bonn und das Ende der Schulzeit rückt näher und näher ...

 

»Fuckin Sushi« ist ein direktes, anrührendes Buch über die Geborgenheit, die man nur als junger Mensch unter Freunden erfahren kann, und über eine Zeit im Leben, in der Absturz und Triumph unfassbar nah beieinander liegen.

 

Marc Degens, 1971 in Essen geboren, lebt nach mehreren Jahren in Bonn heute in Toronto. Seine Bands hießen Doda, Stendal Blast, Die blutjungen Dilettanten und Superschiff. Nach einem Germanistik- und Soziologiestudium in Bochum gründete er 2004 in Berlin den SuKuLTuR Verlag, der durch seine Automatenlesehefte bekannt wurde. Degens schreibt Romane, Erzählungen, Blogs und Kolumnen, u.a. die Romankolumne »Unsere Popmoderne«, die in der FAZ und in Volltext erschien. 2014 wurde er mit dem Hugo-Ball-Literaturförderpreis ausgezeichnet. »Fuckin Sushi« ist sein vierter Roman.

 

In Kooperation mit der Fabrik 45

 

Fabrik 45, Hochstadenring 45, Bonn

12 €/6 €

Julia Trompeter

»DIE MITTLERIN«

Lesung und Gespräch mit der Autorin

Moderation: Heidemarie Schumacher

Montag, 23. Februar, 19:30 Uhr, Buchhandlung [R²], Siegburg

 

Was tun, wenn man von einer Literaturagentin den Auftrag bekommt, einen Roman zu schreiben – aber gar nichts erzählen will? Die junge Frau, die sich voller Bedenken an die Aufgabe herantastet, stürzt sich in Gedanken, Gefühle und immer absurder werdende Ereignisse. Drei Größen beeinflussen sie: der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard, der antike Philosoph Aristoteles und die besagte Mittlerin. Zudem begegnen der Protagonistin der fischgraue Oskar, der fabelhafte Bear sowie Köfte-Belmondo, der attraktive Mann der Mittlerin. Dabei wird sie in reger Auseinandersetzung mit der literarischen Tradition immer bewusster zur Erzählerin ihrer eigenen Geschichte.

 

In ihrem Debüt nimmt Trompeter es beherzt mit literarischen Vorbildern auf, blickt unterhaltsam auf den Literaturbetrieb und erzählt von einer Selbstfindung ganz eigener Art.

 

Julia Trompeter, 1980 in Siegburg geboren, studierte Germanistik und Philosophie in Köln. Sie unterrichtet Philosophie an der Universität Bochum und tritt in dem performativen Projekt Sprech-duette auf. 2010 war sie Finalistin des open mike, erhielt 2012 das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln, 2013 eine Förderung der Kunststiftung NRW und 2014 den Förderpreis NRW für junge Künstlerinnen und Künstler. Julia Trompeter lebt in Köln.

 

In Kooperation mit der Buchhandlung Remmel

 

Buchhandlung Remmel, Holzgasse 45, Siegburg

12 €/6 €

Dominik dombrowski und Anna maria reiter

postpoetry.nrw

Lesung mit den Preisträgern

Dominik Dombrowski und Anna Maria Reiter

Moderation: Jürgen Nendza

Mittwoch, 4. Februar, 10 Uhr, Stadtteil- und Gesamtschulbibliothek Beuel-Ost

 

Zum fünften Mal fand im Herbst 2014 postpoetry.NRW statt: als landesweiter Wettbewerb, der jeweils fünf Lyriker und fünf Nachwuchslyriker auszeichnet. Lyrik gewinnt ein öffentliches Forum, sie erreicht Leserinnen und Leser – z.B. durch die Postkarten mit Preisträgertexten, die in Kultureinrichtungen zur kostenlosen Mitnahme bereit liegen. Je zwei ausgezeichnete Autoren gehen zu Beginn des Folgejahres gemeinsam auf Landestournee, was Bonn diesmal ein doppeltes Heimspiel einbringt:

 

Dominik Dombrowski wurde 1964 in Texas/USA geboren. Er studierte Philosophie, Literatur- und Religionswissenschaften in Bonn, wo er heute als freier Autor, Lektor und Übersetzer lebt. Zuletzt erschienen von ihm die Lyrikbände »Finissage« (2013) und »Fremdbestäubung« (2014). Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet und gefördert, zuletzt durch ein Stipendium der Kunststiftung NRW sowie durch ein Aufenthaltsstipendium im Künstlerdorf Schöppingen.

 

Anna Maria Reiter ist Jahrgang 1994 und Studentin in Bonn. Sie erhielt einen der postpoetry-Nachwuchspreise für ihr Gedicht »Kellergedanke«.

 

Es moderiert der Aachener Lyriker Jürgen Nendza.

 

Gesellschaft für Literatur in NRW e.V. in Kooperation mit dem Landesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller in ver.di, unterstützt vom MFKJKS und der Kunststiftung NRW. Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Bonn und des Literaturhauses Bonn

 

Stadtteil- und Gesamtschulbibliothek Beuel-Ost, Siegburger Str.321

Eintritt frei

Auf Einladung des Literaturhauses Bonn und des Instituts für Germanistik hält Valentin Groebner, Professor für die Geschichte des Mittelalters und der Renaissance an der Universität Luzern und ausgewiesener Fachmann für Wissenschaftssprache und historisches Erzählen, einen Workshop für Doktoranden der Bonner Germanistik ab. Im öffentlichen Vortrag spricht Groebner über wissenschaftliches Schreiben unter den Bedingungen der Digitalisierung:

Valentin Groebner

»Leibniz´schlechte Laune«

Mittwoch, 28. Januar, 19 Uhr, Uni Hauptgebäude, HS VII

Eintritt frei

 

Die Expansion der digitalen Kanäle wird gewöhnlich als radikaler Neuanfang beschrieben, als »Revolution« – seit fast 30 Jahren. Offenbar steckt ziemlich viel Vergangenheit in den Beschwörungen der Zukunft, und zwar gerade dort, wo es um die Textproduktion an den Universitäten geht. Diese Vorgeschichte der Digitalisierung hält aber auch einige praktische Lektionen bereit. Was ermöglichen einem die neuen Kanäle im Feld des wissenschaftlichen Publizierens, und welches alte Zeug wird durch sie unverzichtbar?

Lutz Seiler

»Kruso«

Lesung und Gespräch mit dem Autor

Moderation: Michael Kohtes

Mittwoch, 21. Januar, 19:30 Uhr, Haus der Geschichte

 

»Kruso« ist Lutz Seilers erster Roman – er trug ihm den Deutschen Buchpreis 2014 ein. Inselabenteuer und Geschichte einer außer-gewöhnlichen Freundschaft, schlägt der lang erwartete Erstling einen Bogen vom Sommer 89 bis in die Gegenwart. Die einzigartige Recherche, die dem kunstvollen Text zugrunde liegt, folgt den Spuren jener Menschen, die bei ihrer Flucht über die Ostsee verschollen sind, und führt uns dabei bis nach Kopenhagen, in die Katakomben der dänischen Staatspolizei.

 

Lutz Seiler, 1963 geboren und aufgewachsen im thüringischen Gera, arbeitete nach einer Baufacharbeiter-Lehre als Maurer und Zimmermann und studierte Germanistik in Halle und Berlin. Für sein seit den 90er Jahren veröffentlichtes lyrisches und erzählerisches Werk erhielt er u.a. den Bremer Literaturpreis und den Ingeborg-Bachmann-Preis. Seiler lebt in Wilhelmshorst bei Berlin im Peter-Huchel-Haus, wo er das Literaturprogramm leitet, und in Stockholm.

 

»Dieser Roman hat eine geschichtsphilosophische Dimension: Es ist eine große Meditation über verschiedene Formen der Freiheit ... eine wunderbare poetische Überhöhung einer konkreten historischen Situation – ein ganz großes Buch.«

Iris Radisch, 3sat Kulturzeit

 

In Kooperation mit dem Haus der Geschichte

 

Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Willy-Brandt-Allee 14, Bonn

12 €/6 €

thomas-kling-Poetikdozentur

Erik lindner zu Gast bei Norbert Scheuer

Lesung und Gespräch

Übersetzung: Gregor Seferens

Mittwoch, 14. Januar, 19:30 Uhr, Hörsaal im Akademischen Kunstmuseum

 

Dichtung ist nicht nur Ausdruck und Gestaltung, sie ist auch Dialog – mit Vorbildern und Antipoden, mit Lesern, mit Weggefährten. Unsere Veranstaltungsreihe mit dem aktuellen Bonner Thomas-Kling-Poetik-dozenten Norbert Scheuer umfasst auch den gerade in der Lyriklandschaft lebendigen dichterischen Dialog: Im Gespräch stellt Ihnen Scheuer einen Autor seiner Wahl vor, den niederländischen Lyriker Erik Lindner.

 

Erik Lindner wurde 1968 in Den Haag geboren, lebt heute in Amsterdam und zählt zu den weltoffensten niederländischen Lyrikern. Er ist Herausgeber zweier niederländischer Literaturzeitschriften und einer in Frankreich erscheinenden Anthologie. Neben einem Roman veröffentlichte er diverse Gedichtbände; seine Texte sind u.a. ins Französische, Englische, Italienische und Chinesische übersetzt. 2012 war er Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, 2013 erschien mit »Nach Akedia« erstmals ein Gedichtband in deutscher Übersetzung.

 

Norbert Scheuer, geboren 1951 in Prüm, lebt in Kall und hat neben Gedichten und Erzählungen bislang vier Romane geschrieben, für die er unter anderem beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und mit dem Düsseldorfer Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2014/15 hat Norbert Scheuer die Thomas-Kling-Poetik-Dozentur an der Universität Bonn inne.

 

In Kooperation mit der Kunststiftung NRW und der Universität Bonn

 

Akademisches Kunstmuseum Bonn, Am Hofgarten 21, Bonn

12 €/6 €

Literaturbüro Nrw Süd Workshop-Angebote

»WER SCHREIBT, MUSS LEKTORIEREN«

Vom kritischen Umgang mit dem eigenen Text


In diesem Schreibworkshop für angehende Profis wird es darum gehen, das eigene Schreiben besser zu verstehen und dadurch produktiver zu werden. Dazu sollen die Texte der Teilnehmer einer kritischen Lektüre unterzogen werden, die darauf zielt zu erfassen, was der Text will und welcher Mittel er sich dabei bedient. Die Autoren lernen, ihren Text und die Texte der anderen mit den Augen eines Lektors zu betrachten, Schwächen aufzuspüren und Eigenarten und Qualitäten zu würdigen. So gelangen die Schreibenden zu einem höheren Selbstbewusstsein.Der Workshop unter der Leitung des Lektors Olaf Petersenn (Kiepenheuer & Witsch) findet statt am 7. und 8. März 2015.

 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Information und Anmeldung bitte bis

 

zum 23. Februar unter post@literaturhaus-bonn.de oder 0228 - 555 2 777 0.

 

Teilnahmegebühr 180 €; für Mitglieder des LHB 150 €; für Studierende, Arbeitslose, Schwerbehinderte, Inhaber des Bonn-Ausweises 120 €

 

Grusswort

Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

In Kooperation mit

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



Gefördert vom Kulturamt der Bundesstadt Bonn und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Stadt Bonn