September bis Dezember 2019

Das Gastland der Frankfurter Buchmesse in Bonn 2019

Norwegen. Der traum in uns


Anselm Neft

»Die bessere geschichte«

Moderation: Til Strasser

Donnerstag, 12. Dezember, 20 Uhr

Adresse nach Bestellung

Tilman Weber ist 13, als er auf ein Internat an der Ostsee kommt. Erst fühlt er sich einsam, doch über seine Schwärmerei für Ella findet er Anschluss an eine charismatische Clique. Die wird geleitet vom Lehrerpaar Wieland, einem unkonventionellen Gespann. Viele Jahre später werden schwere Vorwürfe gegen die Freigeister erhoben. Tilman ist inzwischen ein bekannter Schriftsteller und wird zur Beerdigung einer ehemaligen Mitschülerin eingeladen. Dort ist es ausgerechnet Ella, die die sexuelle Gewalt von damals öffentlich machen will …
»Die bessere Geschichte« durchleuchtet einmalig feinsinnig einen Missbrauchsskandal und scheut dabei auch keine realen Parallelen. Der gebürtige Bonner Anselm Neft erzählt klar und klug vom schmalen Grad zwischen Erziehung und Verführung und zielt an einfachen Antworten vorbei auf unbequeme Erkenntnisse.

 

 

Tickets nur im VVK über zwischenmiete.nrw/bonn: 5 € (inkl. Begrüßungsgetränk)

 

www.zwischenmiete.nrw

Gefördert von


Stefanie de Velasco

»kein teil der welt«

Moderation: Judith Merchant

Mittwoch, 4. Dezember, 19:30 Uhr

Saal im Haus der Bildung

Klug, rasant und herzzerreißend: Stefanie de Velasco erzählt von der verborgenen Welt der Zeugen Jehovas und vom Emanzipationsprozess einer jungen Frau. Mit ihrer Freundin Sulamith hat Esther von jeher alles geteilt, die Kindheit in der Siedlung am Rhein, die Predigtdienstschule, die ersten großen Gefühle. Als Sulamith die Glaubenslehre der Gemeinschaft zunehmend in Zweifel zieht und Esther von ihren missionierenden Eltern über Nacht in ein ostdeutsches Dorf verpflanzt wird, nehmen die Dinge einen verhängnisvollen Verlauf. Esther entdeckt einen Teil ihrer Familiengeschichte, der bislang stets vor ihr geheim gehalten wurde, und hat eine unerschütterliche Überzeugung: Welche Erzählungen ihr Halt geben, will sie zukünftig selbst bestimmen.
Stefanie de Velasco, geboren 1978 in Sankt Augustin, studierte Europäische Ethnologie und Politikwissenschaft. Sie schreibt regelmäßig für das Berliner Stadtmagazin Zitty, für die FAS und ZEIT Online. 2013 erschien ihr Debütroman »Tigermilch«, der in zahlreiche Sprachen übersetzt und für das Kino verfilmt wurde.

Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Bonn
Karten im VVK über Bonnticket 12 € / 6 €, Abendkasse 14 € / 8 €

In Kooperation mit


fachschaft Gekoska

»Literarena - Weihnachtsspezial«

Montag, 2. Dezember, 19:30 Uhr

Saal im Haus der Bildung

 

In Kooperation mit

Ariane Koch, Juliana Kalnay, Denis Pfabe, Bastian Schneider und Wilke Weermann

»Bal litteraire - texte und tänze«

Freitag, 29. November, 21 Uhr

Das Nyx

Fünf Autoren dichten eine Playlist und schreiben die dazu passende
Geschichte – am Abend performen sie die Texte zu Popmusik und
bringen das Publikum zum Tanzen. Der Bal littéraire, eine Literaturparty für junge Leute, wurde in Frankreich erfunden und hat sich dort in Rekordzeit an Theatern und auf Festivals verbreitet. Auch international ist er erfolgreich: Auf London, Rom, Madrid folgte 2010 der erste deutsche Bal am Theater Bonn. 2014 übernahmen Literaturhaus und Universität und präsentieren jetzt zum sechsten Mal Literatur als cooles Live-Erlebnis.

Freitag, 29. November, 21 Uhr, im Anschluss Party
Das Nyx, Vorgebirgsstr. 19, Bonn
VVK über Bonnticket 5 €, AK 7 €

 

In Kooperation mit


Thomas Kling Poetik-Dozentur: Marcel Beyer

»sag mir, was buchstaben sind«

Moderation: Thomas Fechner-Smarsly
Montag, 25. November, 20 Uhr
Buchhandlung Böttger

Ein Akustiker in den Diensten von Goebbels, ein Krähenkundler in der DDR, ein kulturkritischer Philosoph, den Tränen nahe angesichts des 68er-Tumults, ein holländischer Kindsänger, süß wie Büchsenmilch und Liebling aller deutschen Großmütter – wohl kein anderer Schriftsteller hat die Vor- und Frühgeschichte wie die Gegenwart der Bundesrepublik einem derart befremdenden Blick unterzogen. Marcel Beyer, könnte man sagen, betreibt in seinen Romanen und Essays eine besondere Form der literarischen Verhaltensforschung. Dabei wird die Frage der Übermittlung des Beobachteten stets mitgedacht. Ob Volksempfänger, Tagesschau oder Putins alter Dresdner Briefkasten: Medien machen einen Unterschied, aber welcher wäre das genau?
Marcel Beyer, Büchner-Preisträger des Jahres 2016, 1965 im Südwesten geboren, nun schon lange im Osten, genauer: in Dresden lebend, ist gegenwärtig Thomas Kling-Poetikdozent an der Universität Bonn. Mit Thomas Kling verband Beyer nicht nur eine langjährige Freundschaft, sondern auch das genaue Reflektieren von Sprach- und Sprechhaltungen. Im Gespräch mit Thomas Fechner-Smarsly stellt Marcel Beyer neue Gedichte und seinen großen Essay »Das blindgeweinte Jahrhundert« vor.

Buchhandlung Böttger, Thomas-Mann-Straße 41, Bonn
Karten im VVK über Bonnticket 12 € / 6 €, Abendkasse 14 € / 8 €

 

In Kooperation mit


Karen Köhler

»Miroloi«

Moderation: Dorian Steinhoff

Sidekick: Lou Zöllkau

Mittwoch, 20. November, 20 Uhr

Namenlos

Am 20. November geht die Show mit Karen Köhler im Namenlos in die nächste Runde. Ihr Debütroman »Miroloi« erzählt von einer jungen Frau, die als Findelkind in einer abgeschotteten Gesellschaft aufwächst. Hier haben Männer das Sagen, dürfen Frauen nicht lesen, lasten Tradition und heilige Gesetze auf allem. Was passiert, wenn man sich in einem solchen Dorf als Außenseiterin gegen alle Regeln stellt, heimlich lesen lernt, sich verliebt? Voller Hingabe, Neugier und Wut auf die Verhältnisse beschwört »Miroloi« die Geschichte einer Auflehnung. Geschrieben in einer soghaften Musikalität und vorgetragen von einer Autorin, deren Begeisterung für ihre Themen, für alles, was sie anrührt, ansteckend ist.

 

Karen Köhler hat Schauspiel studiert und zwölf Jahre am Theater in ihrem Beruf gearbeitet. Heute schreibt sie Stücke, die auf zahlreichen Bühnen gespielt werden, Drehbücher und Prosa. Ihr viel beachteter Erzählungsband »Wir haben Raketen geangelt« erschien 2014; für »Miroloi« erhielt sie das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung und das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds.

Namenlos, Bornheimer Straße 20-22

 

Eintritt jeweils 6 €, Abendkasse und VVK über Bonnticket

 

www.literaturshow.de

gefördert von


Kristin Höller

»schöner als überall«

Moderation: Til Strasser

Donnerstag, 24. Oktober, 20 Uhr

Adresse nach Bestellung

 

»Der Speer muss weg, sagt Noah, er muss weg, steig ein, los, steig ein!« So geht er los, Martins Trip in die Provinz und in die eigene Vergangenheit. Mit seinem besten Freund Noah hat er den Speer der Athene geklaut, einer Statue auf dem Münchner Königsplatz, und jetzt fliehen sie mit der Beute in die alte Heimat. Und treffen dort auf Plattenbauten, Spielstraßen, Fenchelfelder – und die kluge, wütende Mugo, die immer vom Ausbruch geträumt hat und nun an der Tankstelle jobbt.
Schöner als überall ist es da, wo man herkommt, und schrecklicher auch. Kristin Höller, geboren 1996 und aufgewachsen in Bonn, erzählt in ihrem Romandebüt vom Erwachsenwerden und Kindbleiben, von großen Plänen und Sackgassen, vom Ende einer Freundschaft und der seltsamen Schönheit von Regionalbahnhöfen.

 

Tickets nur im VVK über zwischenmiete.nrw/bonn: 5 € (inkl. Begrüßungsgetränk)

www.zwischenmiete.nrw

Gefördert von



Nora Bossong

»Schutzzone«

Moderation: Thomas Weiler

Montag, 7. Oktober, 19:30 Uhr

Saal im Haus der Bildung

Nach Stationen bei der UN in New York und Burundi arbeitet Mira für das Büro der Vereinten Nationen in Genf. Während sie tagsüber Berichte über Krisenregionen und Friedensmaßnahmen schreibt, eilt sie abends durch die Gänge der Luxushotels, um zwischen verfeindeten Staatsvertretern zu vermitteln. Bei einem Empfang begegnet sie Milan wieder, in dessen Familie sie nach der Trennung ihrer Eltern einige Monate lebte. Die Erinnerungen an diese Zeit im Frühjahr 94, unweit von Bonn, aber auch Milans unentschiedene Haltung zwischen gesuchter Nähe und schroffer Zurückweisung überrumpeln und faszinieren sie zugleich. Als ihre Rolle bei der Aufarbeitung des Völkermords in Burundi hinterfragt wird, gerät Miras Souveränität ins Wanken, ihr Glaube, sie könne von außen eingreifen, ohne selbst schuldig zu werden. Was bedeuten Vertrauen und Verantwortung? Wie greifen Schutz und Herrschaft ineinander?

Hellsichtig und empathisch geht Bossong diesen Fragen nach – in privaten Beziehungen wie auf der großen politischen Bühne – und setzt den Konflikten der Vergangenheit die Hoffnung auf Versöhnung entgegen.

 

Nora Bossong, Jg. 1982, schreibt Lyrik, Romane und Essays, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschienen ihr Roman »36,9°«(2015), ihre Reportage »Rotlicht« (2017) und der Gedichtband »Kreuzzug mit Hund« (2018).

Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Bonn

 

Karten im VVK über Bonnticket 12€/ 6€, Abendkasse 14€ / 8€

In Kooperation mit


Norbert Scheuer

»Winterbienen«

Moderation: Holger Schwab
Musik: Markus Quabeck
(kb),
Bernd Winterschladen
(sax)
buchLaden 46

Januar 1944: Egidius Arimond, ein frühzeitig aus dem Schuldienst
entlassener Latein- und Geschichtslehrer, schwebt wegen seiner Frauengeschichten, seiner Epilepsie, aber vor allem wegen seiner waghalsigen Versuche, Juden in präparierten Bienenstöcken ins besetzte Belgien zu retten, in höchster Gefahr. Gleichzeitig kreisen über der Eifel britische und amerikanische Bomber.


Arimonds Situation wird nahezu ausweglos, als er keine Medikamente mehr bekommt, ein Verhältnis mit der Frau des Kreisleiters beginnt und schließlich bei der Gestapo denunziert wird. Mit großer Intensität erzählt Norbert Scheuer in »Winterbienen« einfühlsam, präzise und spannend von einer Welt, die geprägt ist von Zerstörung und dem Wunsch nach einer friedlichen Zukunft.


Norbert Scheuer
, geboren 1951, lebt als freier Schriftsteller in der Eifel. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise und veröffentlichte zuletzt die Romane »Die Sprache der Vögel« (2015) – nominert für den Preis der Leipziger Buchmesse – und »Am Grund des Universums« (2017). Sein Roman »Überm Rauschen« (2009) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. 2018/19 war Scheuer Mentor im 1 : 1-Mentoringprogramm des Literaturhauses Bonn.

24. September, 20 Uhr und

25. September, 20 Uhr

buchLaden 46, Kaiserstr. 46, Bonn


Eintrittskarten 15 € NUR im buchLaden 46

T 0228/223 608

In Kooperation mit


David Diop

»Nachts ist unser Blut schwarz«

Donnerstag, 19. September, 19:30 Uhr

Clara-Schumann-Gymnasium, Aula

Alfa Ndiaye kämpft im Ersten Weltkrieg an der Seite der Franzosen gegen die Deutschen – ein »Schokosoldat«, so nennen ihn die Kameraden. Als Alfas geliebter Kindheitsfreund in seinen Armen verblutet, packt ihn die Rachsucht. Wie ein Wahnsinniger zieht er über das Schlachtfeld und kehrt jeden Abend mit einem Gewehr des Feindes samt abgetrennter Hand zurück. Zunächst gefeiert, wird er von den eigenen Leuten zunehmend als »Wilder« gefürchtet. David Diop ruft uns mit archaischer Wucht die Vergessenen eines grausamen Krieges ins Gedächtnis.

 

 

David Diop wurde 1966 in Paris geboren und ist im Senegal aufgewachsen. Er unterrichtet heute französischsprachige afrikanische Literatur an der Universität Pau. »Nachts ist unser Blut schwarz« (Deutsch von Andreas Jandl) ist sein zweiter Roman, der in Frankreich als literarische Sensation gefeiert und in kürzester Zeit zum Presse- und Publikumsliebling wurde. U.a. erhielt er den von Schülerinnen und Schülern vergebenen Prix Goncourt des lycéens 2018.

 

 

Unsere KlasseBuch-Reihe startete im Frühjahr 2019 erfolgreich am Konrad-Adenauer-Gymnasium: Aufbauend auf Projektarbeit und Lektüre im Unterricht, wird eine öffentliche Lesung für Schülerinnen und Schüler zum Live-Erlebnis, an dem sie aktiv beteiligt sind.

Clara-Schumann-Gymnasium, Loestr. 14, Bonn

 

Karten im VVK über Bonnticket 12€ / 6€, Abendkasse 14€ / 8€

In Kooperation mit


mit Dorian Steinhoff und THERESA LACHNER

»LVSTPRINZIP«

Mittwoch, 18. September, 20 Uhr

Fabrik 45

Am 18. September kommt Theresa Lachner mit ihrem literarischen Debüt »Lvstprinzip« in die Fabrik 45. Ein Buch, das fragt, was das heute eigentlich sein soll: eine freie Frau. Ein Bildungsroman über das Begehren, über das diffuse Gefühl, irgendwie falsch zu sein und sich dafür zu schämen. Und darüber, was passiert, wenn man das einfach lässt. Deutschlands erfolgreichste Sexbloggerin erzählt von Bondageworkshops und weiblicher Ejakulation, Tantraseminaren und Pornodrehs. Und davon, wie sie in 36 Ländern unter jedem Stein nach einem Zuhause gesucht und es schließlich gefunden hat – in sich selbst.

 

 

Theresa Lachner, Jg. 1986, ist Journalistin, Speakerin und Gründerin des größten deutschsprachigen Sexblogs »Lvstprinzip«. Nach ihrem Studium lebte sie fünf Jahre lang ohne festen Wohnsitz und bereiste dabei 36 Länder. Sie schrieb u. a. für Business Punk, NEON, Spiegel Online, DIE ZEIT und sämtliche großen deutschsprachigen Frauenzeitschriften. Derzeit befindet sie sich in der Weiterbildung zur Sexologin.

 

www.literaturshow.de

 

 

Fabrik45, Hochstadenring 45, Bonn

 

Eintritt 6 €, Abendkasse und VVK über Bonnticket

 

 

gefördert von

 


In Kooperation mit


LiteraTour d´Europe

Selja Ahava

»Dinge, die vom Himmel fallen«

Lesung des deutschen Texts: Tatjana Pasztor

Moderation und Übersetzung: Stefan Moster

Montag, 16. September, 19:30 Uhr

Saal im Haus der Bildung

Initiiert von der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn, lenkt unsere Reihe LITERATOUR D’EUROPE den Blick auf die Aktualität der Literatur Europas. Seit 2016 stellen wir zweimal jährlich Autorinnen und Autoren aus dem Land der jeweiligen Ratspräsidentschaft – diesmal Finnland – mit neuen Texten vor und kommen ins Gespräch über: Europa.

 

Selja Ahava, 1974 geboren, studierte Dramaturgie an der Theaterhochschule Helsinki. Ihr erster Roman, »Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm«, erschien 2014 bei mare. Sie war für den Finlandia Prize nominiert und erhielt 2016 den Literaturpreis der Europäischen Union. Ahava hat fünf Jahre in London gelebt und ist in 17 Sprachen übersetzt. In Bonn liest sie aus ihrem zuletzt auf Deutsch erschienenen Roman »Dinge, die vom Himmel fallen« (2017) und spricht mit ihrem deutschen Übersetzer Stefan Moster über schriftstellerische Arbeit und Lebensläufe in Europa.

Saal im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Bonn

 

Eintritt frei

In Kooperation mit


PORTRÄT, POSE, SELFIE- Schriftstellerinnen im Fokus

Ein Podiumsgespräch mit Judith Merchant und Rolf Sachsse

Freitag, 13. September, 19:30 Uhr

Saal im Haus der Bildung

 

Ob Porträt oder Selfie, Fotos sagen mehr über ihre Macher und deren Zeit aus als über die Porträtierten. Das macht Porträts von Schriftstellerinnen für uns besonders interessant – denn sie spiegeln nicht allein wechselnde gültige Ästhetiken, sondern auch den jeweils vorherrschenden Blick auf weibliche künstlerische Arbeit. Im Rahmenprogramm der von September bis November im Haus der Bildung gezeigten Fotografie-Ausstellung »Schriftstellerinnen im Bonner Fokus 1948-2009« treffen sich die Bonner Judith Merchant und Rolf Sachsse zu einem Podiumsgespräch: Wie hat sich die Inszenierung von Schriftstellerinnen im fotografischen Porträt gewandelt – und wie geht man heute als betroffene Autorin mit den Ansprüchen um, die Verlage, Presse, Leserschaft mit dem Autorinnenporträt verknüpfen?

 

 

Judith Merchant studierte Literaturwissenschaft, unterrichtet Creative Writing an der Universität Bonn und wurde für ihre Kurzgeschichten zweimal mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet. Ihre Rheinkrimi-Serie beendete sie 2015 mit »Rapunzelgrab«. Mit neuem Autorinnenporträt erscheint im August 2019 ihr aktueller Thriller »Atme!«.

 

 

Rolf Sachsse ist Kurator, Autor und Berater. Nach Fotografenlehre, Studium Kunstgeschichte, Kommunikationsforschung, Neuere Deutsche Literatur und Promotion war er bis 2017 Professor für Designgeschichte und Designtheorie an der Hochschule der Bildenden Künste Saar.