September bis Dezember 2012

Liebe Literaturfreunde in und um Bonn,

liebe Leserinnen und Leser!


Wir beginnen die Saison 2012/2013 mit einer Überraschung: Das Blind Date ist die Verabredung mit einem/einer Autor/in, der oder die noch nicht feststeht, mit einem der 20 Kandidaten der Longlist für den Deutschen Buchpreis, der bei der Frankfurter Buchmesse vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben wird. Die Longlist wird Mitte August bekannt gegeben, die Gäste in Bonn und an zehn anderen Orten bleiben aber bis zum letzten Augenblick geheim. Lassen Sie sich also mit uns überraschen! 

 

Zum ersten Mal kooperieren wir in diesem Herbst mit dem Internationalen Beethovenfest Bonn. Die Bonner Pianistin und Cage-Spezialistin Susanne Kessel wird gemeinsam mit General-musikdirektor Stefan Blunier (als Rezitator!) im Opernfoyer drei Werke von John Cage aufführen, dessen 100. Geburtstag in diesem Jahr ausgiebig auch in Bonn gefeiert wird.

 

Katherine Mansfield ist die bekannteste Autorin Neuseelands. Und was fällt uns zu Neuseeland sonst noch ein? Der Gastlandauftritt bei der Buchmesse 2012 in Frankfurt. Genau. Wenn Sie nicht zur Messe fahren können: Wir stellen Ihnen vier neuseeländische Autorinnen und Autoren in der Bundeskunsthalle vor. Der vielfach ausgezeichnete Film- und Theaterschauspieler Ulrich Noethen wird die deutschen Texte vortragen. So gewähren wir Ihnen auf unterhaltsamem Weg einen Einblick in die Literatur des fernen Inselstaates im südlichen Pazifik. Gemeinsam mit dem Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie der Universität Bonn veranstalten wir dazu mit den Autoren auch einen Workshop für Studierende.

 

Der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 2011, der Algerier Boualem Sansal, wird kurz darauf im Haus der Geschichte, mit dem wir ebenfalls erstmals zusammenarbeiten, seinen neuen Roman »Rue Darwin« vorstellen.

 

Falls Sie sich jetzt wundern, dass wir durch die Bonner Institutionen vagabundieren: Das ist bei uns sozusagen Programm. Denn ein Haus haben wir nicht, obwohl wir Literaturhaus heißen. In Zeiten knapper Kassen ist das eine praktische Lösung: Es gibt in Bonn sehr viele gute Locations, in die wir unsere Ideen hineintragen, Institutionen, mit denen gemeinsam wir unsere Projekte realisieren. Regelmäßige Partner sind Theater Bonn, die Kunst- und Ausstellungshalle, die Universität Bonn und der Bonner Kunstverein. Dort sprechen wir im November mit David Albarhari, dem serbischen Schriftsteller aus Kanada, und mit seinen in Bonn lebenden Übersetzern Mirjana und Klaus Wittmann.

 

Im Dezember freuen wir uns auf die wunderbare Hannelore Hoger, die in den Kammerspielen von Sibylle Berg herausgegebene Abschiedsbriefe von Frauen lesen wird.

 

Wenn Ihnen unser Programm Laune macht oder Sie Vorschläge und Ideen haben, werden Sie Mitglied bei uns, kontaktieren Sie unser Büro, schauen Sie auf unsere Website. Wir sind eine junge Institution im Aufbau und freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Unterstützung.

 

Ihr Vorstand des Literaturhaus Bonn e.V.

 

 

 

BLIND DATE

Lesung und Gespräch mit einem Kandidaten der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2012

Moderation: Benedikt Viertelhaus

Donnerstag, 6. September, 20:00 Uhr, buchLaden 46

 

Von 147 auf 20 Titel – wer sind die Favoriten für den Deutschen Buchpreis 2012? Nach Bekanntgabe der Longlist am 15. August 2012 sind Sie als Leser bis September eingeladen, die nominierten Schriftsteller und ihre Werke bei Blind-Date-Lesungen näher kennenzulernen. An elf Abenden werden die Longlist-Autoren in verschiedenen Städten in Deutschland und in Portugal aus ihren Romanen lesen. Welcher Autor wo liest, bleibt bis zuletzt geheim – und so wissen auch wir nicht, wer zu unserem gemeinsamen Abend im buchLaden 46 erscheinen wird. Vielleicht sogar der spätere Gewinner des Preises?

 

Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse vergeben. Mit ihm kürt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den besten deutschsprachigen Roman des Jahres. Er ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert und hat sich in kürzester Zeit zu einem der renommiertesten Literaturpreise in Deutschland entwickelt.

 

In Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem buchLaden 46

 

 

 

»JOHN CAGE talks – JOHN CAGE SPRICHT«

Susanne Kessel (Klavier) und Stefan Blunier (Lesung) präsentieren Werke von John Cage zu seinem 100. Geburtstag

Moderation: Bernhard Hartmann

Sonntag, 30. September, 11:00 Uhr, Opernfoyer

 

John Cage liebte den Zufall, nicht nur innerhalb einer Komposition, sondern auch bei der Aufführung mehrerer simultan erklingender Werke. Susanne Kessel und Stefan Blunier präsentieren drei eigenständige Werke von John Cage, die gleichzeitig erklingen.

 

»Indeterminacy« ist eine Sammlung von Stories, die dem Hörer den Künstler John Cage näher bringen, Einblicke in seine Lebensphilosophie, sein Verständnis von Musik und Klang, seine Beziehungen zu anderen Künstlern und sein Privatleben gewähren. Cages Texte und Vorträge erklären die Dinge nicht abstrakt, sondern machen den Inhalt durch die Art des Vortrags direkt erlebbar.

 

Das »Concert for Piano and Orchestra« (1958) lässt dem Interpreten viele Freiheiten: Die Dauer des Werks, die Reihenfolge der durch ihre außergewöhnlichen Notationen berühmt gewordenen Partitur sowie die Auswahl der zu spielenden Abschnitte überlässt er dem Pianisten. Susanne Kessel spielt die Version für Klavier ohne Orchester. »Fontana Mix« (1958) basiert auf einer graphischen Notation, die mit Tonbändern realisiert wird. Die Aufnahme, die zu hören sein wird, stammt von John Cage selbst, der damit als Interpret Teil dieses Konzerts ist.

 

In Kooperation mit dem Beethovenfest Bonn und Theater Bonn

 

 

 

»DIE NEUSEELÄNDER KOMMEN«

Das Gastland der Frankfurter Buchmesse in Bonn

Lesungen und Gespräche mit Eleanor Catton, Witi Ihimaera, Lloyd Jones und Carl Nixon

Lesung der deutschen Texte: Ulrich Noethen

Moderation: David Eisermann, Stefan Weidle

Montag, 8. Oktober, 19:00 Uhr, Bundeskunsthalle

 

Die traditionelle Literaturhaus-Veranstaltung am Vorabend der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse mit vier literarischen Stimmen aus Neuseeland:

 

Eleanor Catton (Jg. 1985) wurde für ihren Roman »Die Anatomie des Erwachens«, den sie als 22-jährige schrieb, als »golden girl of fiction« gefeiert (Arche 2010). Darin geht es um die Liebe eines Musiklehrers zu seiner 17 Jahre alten Schülerin und die Kollision zwischen Realität und Spiel. Er erschien 2010 auf Deutsch. Zur Zeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman, der im Herbst in Neuseeland publiziert werden soll.

 

Der Maori Witi Ihimaera (Jg. 1944) ist in Deutschland vor allem bekannt durch seinen Roman »Whale Rider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt« (Rowohlt 2003), dessen Verfilmung sehr erfolgreich war. Das Maori-Mädchen Pai lehnt sich darin erfolgreich gegen die männlich geprägten Traditionen auf und erkämpft sich unter Einsatz ihres Lebens die Anerkennung ihres Großvaters.

 

The Guardian nennt Lloyd Jones (Jg. 1955) einen der »interessantesten, ehrlichsten und aufregendsten Autoren, die wir heute haben«. Für seinen Roman »Mr. Pip« erhielt er 2007 den Commonwealth Writers’ Prize. »Die Frau im blauen Mantel«, sein neuer Roman, der im August 2012 auf Deutsch erschien (Rowohlt), erzählt von den Lebenslügen und Wahrheiten der hellhäutigen und sommersprossigen Afrikanerin Ines auf ihrer abenteuerlichen Reise durch die Festung Europa nach Berlin.

 

Carl Nixons Roman »Rocking Horse Road« erschien im Juli 2012 auf Deutsch (Weidle): Ende 1980 wird die 17-jährige Lucy Asher tot am Strand von The Spit angespült. Sie wurde erwürgt. In der Mitte dieser Landzunge vor Christchurch verläuft die Rocking Horse Road. Eine Gruppe 15-jähriger Jungen findet die Leiche. Die Suche nach dem Mörder schweißt sie für immer zusammen. 1981 macht Neuseeland eine traumatische Erfahrung: Das südafrikanische Rugbyteam tourt im Land. Protest gegen das Apartheidsregime erhebt sich. Es kommt zu Zusammenstößen mit der Polizei. Als Rugby-Fans erleben die Jungen das Geschehen hautnah mit.

 

Gefördert durch die Philosophische Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, in Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, den Verlagen Arche, Rowohlt und Weidle und »Bevor es bei Euch hell wird« – Neuseeland: Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2012

 

 

 

BOUALEM SANSAL »RUE DARWIN«

Lesung und Gespräch mit dem Autor

Moderation: Almuth Voß

Dienstag, 16. Oktober, 19:30 Uhr, Haus der Geschichte

 

Im Zentrum dieser außergewöhnlichen Familiengeschichte steht die übermächtige Großmutter des Ich-Erzählers Yazid. Sie ist die Patronin des dörflichen Gutes, auf dem Yazid und seine Geschwister ihre Kindheit verbracht haben, und auch die Herrin des Bordells nebenan. Diesem blühenden Geschäft verdankt sie nicht zuletzt ihren weit reichenden Einfluss ... In seinem aktuellen Roman (Merlin Verlag) erzählt Boualem Sansal zärtlich und voller Humor von Korruption, Elend und zunehmender Tristesse. Dabei zeichnet er ein farbenprächtiges Porträt des heutigen Algerien und seiner Bevölkerung.

 

Der in französischer Sprache schreibende Sansal, Jg. 1948, ist Ökonom und war bis zu seiner Entlassung 2003 Direktor des algerischen Industrieministeriums. Seit Erscheinen seines Erstlings »Der Schwur der Barbaren« gilt er als einer der wichtigsten Literaten aus Nord-afrika. Trotz massiver Anfeindungen lebt er noch immer in seiner Heimat Algerien. 2011 wurde Boualem Sansal mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

 

Dieser Roman ist stärker als ein Tatsachenbericht; er reißt uns in den Strudel der Geschichte, die vom Wahn der Männer und der Großherzigkeit der Frauen geprägt ist. Tahar Ben Jelloun

 

In Kooperation mit dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und der Deutsch-Maghrebinischen Gesellschaft Bonn

 

 

 

ROGER WILLEMSEN »MOMENTUM«

Der Schirmherr des Literaturhauses BonN stellt sein neues Buch vor

Montag, 5. November, 19:00 Uhr, Bundeskunstshalle

 

»Ein Leben, das sich nicht verlängern lässt, lässt sich zumindest verdichten«, sagt Roger Willemsen über sein neues Buch »Momentum«, das im September bei S. Fischer erscheint. Der Autor setzt darin ein Leben ganz aus seinen Momenten zusammen. Damit ist »Momentum« nicht nur ein Buch der Erinnerung, sondern zugleich eine Anleitung, die entscheidenden Augenblicke unseres Lebens zu erkennen. Was sie eint, ist allein die Prägnanz, mit der sie sich im Gedächtnis erhalten haben. Sind sie das Glück? Augenblicke von stimmungshafter Intensität stehen neben komischen Situationen, Dialogfetzen neben Natur- oder Kunstwahrnehmungen, Gefahrenmomente neben Augenblicken der Liebe. Was sie zusammenbringt, ist allein die Prägnanz ihrer Daseinsbejahung, und ihr Bogen führt von der Kindheit bis zum Alter.

 

Dies persönliche, ganz im Präsens geschriebene Buch zeigt den Autor immer unterwegs, immer auf der Suche nach dem Erlebnis seines persönlichen Ankommens und auf der Suche nach der Antwort auf eine Grundfrage: Wo war ich? Das heißt auch, wo war ich wirklich? Zugleich ist dieses Buch, das Roger Willemsen in seinem Bühnenprogramm halb erzählend, halb lesend vorstellt, eine Feier des glücklichen Augenblicks und animiert zum bewussteren Leben.

 

In Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

 

 

 

DAVID ALBAHARI: »DER BRUDER«

Lesung und Gespräch mit dem Autor und seinen Übersetzern Mirjana und Klaus Wittmann

Lesung der deutschen Texte: Rolf Mautz, Theater Bonn

Moderation: Barbara Weidle

Dienstag, 20. November, 19:30 Uhr, Bonner Kunstverein

 

Filip bekommt einen geheimnisvollen Brief. Doch statt ihn ohne Umstände zu öffnen, dreht und wendet er ihn in seinen Gedanken eine gefühlte Ewigkeit hin und her, so dass man ihn ihm als Leser am liebsten aus der Hand risse. Der Brief stammt, wie sich schließlich herausstellt, von seinem verschollen geglaubten Bruder, der ihm bald darauf leibhaftig gegenübersitzt. Aber ist er es wirklich? David Albahari ist mit diesem schmalen Roman eine wunderbare Geschichte gelungen, eine fulminante Identitätssuche voll von schwarzem Humor.

 

David Albahari, Jg. 1948, lebt seit 1994 in Kanada. Der gebürtige Serbe (Peć) gilt als einer der renommiertesten Schriftsteller seines Heimatlandes. Seine Romane und Erzählungen wurden in sechzehn Sprachen übersetzt. Für den Roman »Mutterland« wurde er 2006 mit dem Brücke Berlin-Preis ausgezeichnet. Der Literaturwissenschaftler übersetzte Werke von Nabokov und Updike ins Serbische. Sein Roman »Der Bruder« erschien im August bei Schöffling.

 

Mirjana und Klaus Wittmann leben als Übersetzer aus dem Serbischen, Kroatischen und Bosnischen in Bonn. 2011 erhielten sie für ihr Gesamtwerk den Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds.

 

In Kooperation mit dem Bonner Kunstverein

 

 

 

BARBARA KÖHLER »NEUFUNDLAND«

Lesung und Gespräch mit der Inhaberin der Thomas-Kling-Poetik-Dozentur an der Universität Bonn

Moderation: Jürgen Fohrmann, Rektor der Universität Bonn

Mittwoch, 28. November 20:00 Uhr, Akademisches Kunstmuseum Bonn

 

»Hat eine Katze ein Selbst« überlegt Barbara Köhler in ihrem Text »The Cat State« und liegt damit völlig im Trend (documenta (13)). Doch der Trend ist nicht ihre Sache eigentlich. Vielmehr das Sprachdenken und Finden. Das Auffinden von in Sprache verborgenem Denken. In ihren in »Neufundland« versammelten Beiträgen lernt man die Lyrikerin und Übersetzerin von vielen Seiten kennen. Ihre Einlassungen zu Else Lasker-Schülers Teppichtibet, zu Meret Oppenheims huschenden Vokalen, ihre wunderbaren Übersetzungen von Gedichten Gertrud Steins und Elizabeth Bishops. Die Orts- und Spracherkundungen in Neufundland, London oder Duisburg. Ganz unerschrocken und mit feinem Humor fragt die Dichterin Barbara Köhler: »Was meinen Sie eigentlich mit Poesie?«

 

Barbara Köhler, geboren 1959 in Burg­städt, lebt in Duisburg. Sie veröffentlicht Gedichtbände, Essays, Übersetzungen. Als Multimedia­künstlerin arbeitet sie mit Text im Raum. Für die Bände »Deutsches Roulette« und »Blue Box« erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Clemens-Brentano-Preis.

 

In Kooperation mit der Universität Bonn und der Kunststiftung NRW

 

 

 

»UND ICH DACHTE, ES SEI LIEBE«

Hannelore Hoger liest Abschiedsbriefe von Frauen,

hrsg. von Sibylle Berg

Samstag, 8. Dezember, 19:30 Uhr, Kammerspiele

 

Was tun, wenn es aus ist? Zu den zeitlosen Ritualen, sich vom Geliebten zu lösen, gehört der Abschiedsbrief – ein Klassiker seines Genres, so alt wie die Liebe selbst. Sibylle Berg hat quer durch die Zeiten solche Briefe von Frauen gesammelt, von Berühmtheiten und Prominenten wie Anna Boleyn, Marlene Dietrich oder Frida Kahlo genauso wie von ganz normal-sterblichen Vertreterinnen ihres Geschlechts: Briefe vom Verlassen und Verlassenwerden, von Trauer und Zorn, Schwäche und Ohnmacht, Hass und Sarkasmus, aber auch von Wärme und Zärtlichkeit, Großmut und Dankbarkeit.

 

Anlässlich der Uraufführung von Bergs neuem Stück »Die Damen warten« in der Halle Beuel liest Hannelore Hoger aus dieser Briefe-Sammlung (DVA).

 

In Kooperation mit Theater Bonn

 

Das Buch mag bereits anrühren. Aber es ist nichts gegen die gelesene Version. Die unfassbare Eindringlichkeit ist ohne die Einfühlsamkeit und das dramatische Talent der Hoger undenkbar. Thüringische Landeszeitung

 

 

 

WORKSHOPS

 

AUTORENWORKSOP 

mit Olaf Petersenn: Arbeit an der Sprache

Seminarleitung: Olaf Petersenn, André Hille

Samstag, 1. und Sonntag, 2. Dezember, Köln/Bonn

 

»Literarisches Arbeiten am Text bedeutet in der Regel Arbeit an der Sprache (...). Dieses Seminar wird sich weniger mit dem großen Ganzen als mit dem kleinen Ganzen beschäftigen, den Blick aufs Detail, aufs Wort, die Syntax, die Rhythmik und die Metaphorik eines Textes richten. Willkommen sind ebenso kurze Prosatexte wie Auszüge aus längeren Projekten.« Textmanufaktur Leipzig

 

Olaf Petersenn ist seit 2001 als Lektor für deutschsprachige Literatur beim Kölner Verlag Kiepenheuer & Witsch tätig.

 

In Kooperation mit der Textmanufaktur Leipzig

 

 

LESEZIRKEL

Das Literaturhaus Bonn bietet für Mitglieder einen Lesezirkel an, in dem Werke eingeladener Autorinnen und Autoren gelesen und diskutiert werden. Der Lesezirkel wird von Vorstandsmitglied Heidemarie Schumacher geleitet und trifft sich einmal im Monat im Bonner Kunstverein.

Grusswort

Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

In Kooperation mit

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



Gefördert vom Kulturamt der Bundesstadt Bonn und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Stadt Bonn