SEPTEMBER BIS DEZEMBER 2013

Liebe Literaturfreunde in und um Bonn, liebe Leserinnen und Leser,

 

»Die Brasilianer kommen«. Zum dritten Mal können wir in diesem Jahr ein Herbstprogramm vorlegen, und zum dritten Mal werden wir (nach Island und Neuseeland) kurz vor Beginn der Frankfurter Buchmesse deren Gastland in Bonn präsentieren:

 

»Clarice wirft den Zigarettenstummel auf die Stadt.

Sie sucht die Weite.«

 

Diese schönen Sätze stehen in Ana Mirandas »Clarice Lispector. Der Schatz meiner Stadt«. Das Bändchen erschien 1999 im Verlag Sans Soleil (Bonn). Die Übersetzerin und Verlegerin Pociao machte damit auf eine der großen brasilianischen Autorinnen des 20. Jahrhunderts aufmerksam: Clarice Lispector (1920–1977). Zum Brasilien-Auftritt bei der Frankfurter Buchmesse erscheinen ihre Werke in neuer Übersetzung. Auch eine umfangreiche Biographie wird publiziert. Für das Literaturhaus Bonn ist das Anlass, unsere diesjährige Veranstaltung zum Gastland Brasilien mit dieser zentralen Ikone der brasilianischen Literatur zu gestalten. Wir stellen Clarice Lispector und ihren Biografen Benjamin Moser vor und fragen zwei jüngere Autoren aus Brasilien, Michel Laub und Carola Saavedra, nach der Bedeutung Lispectors für die zeitgenössische Literatur, aber auch nach ihren eigenen, ganz anderen Ansätzen beim Schreiben.

 

Unser junges, noch immer im Aufbau befindliches Literaturhaus wächst und entwickelt sich höchst erfreulich weiter. So konnten wir nun neben der Stadt Bonn, die unsere Arbeit dankenswerterweise durch einen substantiellen Zuschuss ermöglicht, erstmals das Land Nordrhein-Westfalen für einen Personalkostenzuschuss gewinnen – um als Literaturhaus künftig auch die Aufgaben eines Literaturbüros NRW Süd zu übernehmen. Autorenförderung in der Region sowie Workshops und Projekte für Schreibende jeden Alters und mit unterschiedlichen Erfahrungshorizonten werden damit auf längere Sicht möglich sein. Für uns ist diese Förderung eine große Ermutigung und Bestätigung, das Begonnene fortzusetzen.

 

Unser Interesse ist es, in Bonn regionale, überregionale und internationale Kultur und Geschichte programmatisch zu verzahnen. So ist es für uns folgerichtig, dass wir in diesem Herbst aus Anlass des 100. Geburtstages von Willy Brandt das Buch von Torsten Körner »Die Familie Willy Brandt« im Haus der Geschichte vorstellen. Willy Brandt und seine Familie waren und sind mit unserer Stadt auf vielfältige Weise verbunden. Freuen Sie sich auf ein spannendes, kenntnisreiches und gut recherchiertes Buch über eine außergewöhnliche Familie. Für die Internationale Kulturwoche Bonn »Grenzüberschreitungen« planen wir in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt zwei Veranstaltungen: eine Lesung der Ukrainerin Natalka Sniadanko und eine Performance, die die Bonner Schauspielerin und Sängerin Bettina Marugg (fringe ensemble) gemeinsam mit dem isländischen Performer und Dichter Eiríkur Örn Norðdahl entwickelt.

 

Kommen Sie, sehen und hören Sie! Werden Sie Mitglied und bleiben Sie uns gewogen!

 

Ihre Barbara Weidle

Programmleitung Literaturhaus Bonn

CLEMENS MEYER

»IM STEIN«

Lesung und Gespräch mit dem Autor

Moderation: Almuth Voß

Donnerstag, 19. September, 19:00 Uhr, Bundeskunsthalle, Lounge

 

Ein vielstimmiger Gesang der Nacht: Prostituierte, Engel und Geschäftsmänner kämpfen um Geld und Macht und ihre Träume. Eine junge Frau steht am Fenster, im Januar laufen die Geschäfte nicht, sie schaut in den Abendhimmel, die Gedanken tanzen in ihrem Kopf. »Der Pferdemann«, der alte Jockey, sucht seine Tochter. »Der Bielefelder« rollt mit neuen Geschäftskonzepten den Markt auf, investiert in Clubs und Eroscenter. »AK 47« liegt angeschossen auf dem Asphalt.

 

Schonungslos und zärtlich erzählt Clemens Meyer mit »Im Stein« (S. Fischer) von den Menschen, von Nachtgestalten, ihrem Aufstieg und Fall, vom Schmutz der Straße und vom Fluss des Geldes. Mit großer Kraft und Emotion schreibt er nicht allein die Geschichte einer Stadt – er erfasst im gleichen Zuge unsere Welt und unsere Zeit.

 

Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle/Saale, lebt in Leipzig und studierte dort am Deutschen Literaturinstitut. 2006 erschien sein fulminantes Debüt »Als wir träumten«, für das er zahlreiche Preise erhielt. 2008 folgte der Erzählungsband »Die Nacht, die Lichter«, der unter anderem mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde; 2010 kam »Gewalten. Ein Tagebuch« heraus. Mit »Im Stein« erscheint sieben Jahre nach »Als wir träumten« Meyers lang erwarteter, zweiter großer Roman.

 

In Kooperation mit der Bundeskunsthalle

 

TORSTEN KÖRNER

»DIE FAMILIE WILLY BRANDT«

Lesung und Gespräch mit dem Autor Moderation: Michael Kloft

Dienstag, 1. Oktober, 19:30 Uhr, Haus der Geschichte

 

So nah kam noch keine Biographie dem Menschen Willy Brandt: Ein neues Bild einer der bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte – und der Familie um die eindrucksvolle Rut Brandt zeichnet Torsten Körner. Als Erster hatte er Zugang zum Nachlass von Rut Brandt. Er war in Kontakt mit den Söhnen Matthias, Peter und Lars Brandt, sprach mit Egon Bahr, Hans-Dietrich Genscher und Harold Hurwitz. Im Dialog mit Michael Kloft (Spiegel TV) entfaltet sich das Panorama einer eigenwilligen, ungewöhnlichen Familie.

 

Ich habe da sehr zu danken, denn das waren keine Pflichttermine für die Brandts, sondern sie waren selbst mit echtem, eigenen Interesse dabei: Wer waren wir eigentlich damals? Wie sind wir die geworden, die wir sind? Diese Energie, dieses Wissenwollen habe ich bei meinen Gesprächen gespürt. Torsten Körner

 

Torsten Körner (Jg. 1965) promovierte über Heinz Rühmann. Er ist Autor sehr erfolgreicher Biographien über Franz Beckenbauer und Götz George, außerdem Juror des Grimme-Preises und Medien- und Fernsehkritiker.

 

Michael Kloft (Jg. 1961) ist Leiter der Abteilung »History« bei Spiegel TV und wurde durch zahlreiche TV-Dokumentationen bekannt, u.a. »Götterdämmerung in Bayreuth«; »Das Dritte Reich in Farbe«.

 

In Kooperation mit dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

DIE BRASILIANER KOMMEN

Das Gastland der Frankfurter Buchmesse in Bonn

Lesungen und Gespräche mit Benjamin Moser, Michel Laub, Carola Saavedra

Lesung der deutschen Texte: Tessa Mittelstaedt

Moderation: Luis Ruby

Übersetzung: Roberto de Hollanda

Montag, 7. Oktober, 20:00 Uhr, LVR-LandesMuseum Bonn

 

Die traditionelle Literaturhaus-Veranstaltung am Vorabend der Frankfurter Buchmesse mit vier literarischen Stimmen aus Brasilien:

 

Clarice Lispector (1920–1977) veröffentlichte als 23-Jährige ihren ersten Roman »Nahe dem wilden Herzen«. Die gebürtige Ukrainerin emigrierte mit ihrer Familie nach Brasilien und wurde dort eine der großen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Debütroman und der Roman »Der Lüster« erscheinen in diesem Herbst in neuen Übersetzungen bei Schöffling. Mit ihrer wagemutigen Erforschung eines weiblichen Bewusstseins eröffnete Clarice Lispector in »Der Lüster« der lateinamerikanischen Literatur neue Wege und entfaltete einen unerhörten sprachlichen Reichtum, für den sie berühmt wurde.

 

Der Amerikaner Benjamin Moser (Jg. 1976) schrieb eine umfangreiche Biographie zu Clarice Lispector. Er hat sich von Podolien bis Pernambuco, von New York bis Buenos Aires und Rio de Janeiro auf ihre Spuren begeben. Aus seinen Recherchen hat er ein einfühlsames Porträt einer widersprüchlichen, von ihren jüdischen Wurzeln stark geprägten Persönlichkeit geschaffen. Anschaulich beschreibt Benjamin Moser die Stationen ihres Lebens und erhellt die Grundmotive ihres Schreibens.

 

Carola Saavedra (Jg. 1973) wurde in Chile geboren, wuchs in Brasilien auf und lebte acht Jahre in Deutschland. Ihr Roman »Landschaft mit Dromedar« erhielt in Brasilien den Preis »Rachel de Queiroz« in der Kategorie Junge Autoren. In diesem sehr klar geschriebenen Roman erzählt Carola Saavedra die Geschichte von zwei Künstlern, Érika und Alex, reflektiert deren Egozentrik und Gefühlskälte in ihren Beziehungen zu anderen und untereinander und ihren kraftlosen Umgang mit existenziellen Fragen. Das beeindruckende Buch einer lebensklugen Autorin.

 

Michel Laub (Jg. 1973) stammt aus einer jüdischen Familie in Porto Alegre, Brasilien. Er gilt als einer der wichtigsten Autoren seiner Generation. »Tagebuch eines Sturzes«, sein fünfter Roman, schildert die komplexe Geschichte und die Abstürze dreier Generationen (Großvater, Vater, Sohn). Er führt dem Leser eindringlich vor Augen, wie sehr unsere Wurzeln und Erinnerungen uns bestimmen, wie sehr die Geschichte unserer unmittelbaren Vorfahren auch die unsere ist.

 

In Kooperation mit »Brasilien. Ein Land voller Stimmen«, Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2013, und dem LVR-LandesMuseum Bonn

GRENZÜBERSCHREITUNGEN

NATALkA SNiADANKO »SAMMLUNG DER LEIDENSCHAFTEN«

Lesung und Gespräch mit der Autorin

Moderation: David Eisermann, Lesung des deutschen Textes: Tatjana Pasztor

Donnerstag, 31. Oktober, 19:30 Uhr, Bonner Kunstverein

 

Die Hauptfigur Olessja, eine intelligente und selbstbewusste junge Frau mit Charme und Witz, die aus »gutem galizischen Hause« stammt, wie ihre Eltern betonen, legt zu Forschungszwecken eine Sammlung der Leidenschaften an. Dieser erste Roman der ukrainischen Autorin wurde in ihrer Heimat sehr gelobt: »Eines der interessantesten Debüts in der ukrainischen Literatur der letzten fünf Jahre,« urteilte Juri Andruchowytsch.

 

Sniadanko vergleicht und analysiert, heiter und pointiert, verschiedene Typen von Männern aus einer einzigen Sicht, der einer unabhängigen Frau. ... Und so lässt sich Sniadankos literarisches Experiment als eine Art neues ukrainisches Selbstbewusstsein lesen. Berliner Morgenpost

 

Natalka Sniadanko wurde 1973 in Lemberg (Lwiw) geboren. Nach einem Studium der Ukrainistik in Lemberg, der Slawistik und Romanistik in Freiburg i. Br. kehrte sie 1998 nach Lemberg zurück, wo sie seither als Journalistin, Übersetzerin und Autorin arbeitet. 2007 erschien bei dtv ihr Roman »Sammlung der Leidenschaften«. Sie hat Bücher von Franz Kafka, Max Goldt, Friedrich Dürrenmatt, Monika Maron, Günter Grass, Judith Hermann, Herta Müller und Feridun Zaimoglu ins Ukrainische übertragen.

 

In Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Bonn und dem Bonner Kunstverein

GRENZÜBERSCHREITUNGEN

EIRÍKUR ÖRN NORÐDAHL UND BETTINA MARUGG

Poetry/Performance

Dienstag, 5. November/Mittwoch, 6. November, 20:00 Uhr, Theater im Ballsaal

 

Literaturhaus Bonn und fringe ensemble haben im Rahmen der Internationalen Kulturwoche der Stadt Bonn den isländischen Autor Eiríkur Örn Norðdahl eingeladen. In einem einwöchigen Workshop erarbeitet er gemeinsam mit der Schauspielerin und Sängerin Bettina Marugg vom Bonner fringe ensemble eine Performance.

 

Eiríkur Örn Norðdahl (Jg. 1978), isländischer Schriftsteller und Übersetzer, hat sich mit Avantgarde-Lyrik beschäftigt und mit Sound- und Videopoesie experimentiert. Als Performer weltweit tätig, erhielt er im Frühjahr 2013 den Isländischen Literaturpreis. 2014 erscheint sein neues Buch »Bosheit« (Tropen), ein Roman über die Liebe und den Holocaust, der in einem atemberaubend frechen und damit befreienden Tonfall erzählt wird. Dabei geht es dem Autor weniger um einen historischen Roman, sondern darum zu erkunden, wie die Katastrophe des 20. Jahrhunderts auch heutige junge Menschen prägt.

 

Bettina Marugg (Jg. 1960) wurde an der Scuola Teatro Dimitri und am Roy Hart Theatre ausgebildet. Nach Engagements in Lausanne und St. Gallen arbeitete sie in Köln in der Freien Szene und gehört seit 1999 dem Bonner fringe ensemble an. Parallel zur Schauspielerarbeit tritt sie immer wieder als Sängerin in Erscheinung, zuletzt mit dem Programm »Illuminations« (2013).

 

In Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Bonn und dem fringe ensemble

MARKUS GABRIEL

»WARUM ES DIE WELT NICHT GIBT«

Lesung und Gespräch mit dem Autor

Moderation: Thomas Fechner-Smarsly

Donnerstag, 5. Dezember, 19:30 Uhr, Bonner Kunstverein

 

Eine kluge und sehr lesbare Betrachtung der Welt, in der es neben Hegel, Schelling und Wittgenstein auch um die Existenz von Einhörnern auf der Rückseite des Mondes sowie um die Simpsons und Lars von Trier geht. Markus Gabriel, Bonns und Deutschlands jüngster Philosophieprofessor, widmet sich in seinem aktuellen Werk den schwindelerregend großen Fragen der Menschheit. Dass es die Welt nicht gibt, ist eine alte Weisheit, die aber noch immer niemand richtig verstanden hat. Denn meistens wird daraus geschlossen, dass es dann eben gar nichts gibt. Mit Freude an geistreichen Gedankenspielen, Sprachwitz und Mut zur Provokation legt Gabriel dar, dass es zwar nichts gibt, was es nicht gibt – die Welt aber unvollständig ist. Wobei eine gute Prise Humor durchaus dabei hilft, sich mit den Abgründen des menschlichen Seins auseinanderzusetzen.

 

Das Buch hat Wucht und macht zugleich Spaß ... Man wird noch viel von Markus Gabriel hören. Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung

 

Markus Gabriel, geboren 1980, studierte Philosophie, Klassische Philologie und Literaturwissenschaft in Bonn, Heidelberg, Lissabon und New York. Seit 2009 hat er den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit an der Universität Bonn inne und ist Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie.

 

In Kooperation mit dem Bonner Kunstverein

Autoren- und Schreibförderung in NRW Süd

Das Literaturhaus Bonn erweitert seine Aufgaben: Dank eines von der Bezirksregierung Köln bewilligten Zuschusses kann nun der Aufbau eines Literaturbüros NRW Süd beginnen! Unter dem Dach des Literaturhauses wird somit künftig auch eigens mit und für die Autoren, für die Schreibinteressierten der Region gearbeitet.

 

Wir entwickeln Angebote für Kinder und Jugendliche, für die Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen, bieten Schreibworkshops für Anfänger und junge Profis sowie Autorenberatung an. Wir möchten zur Vernetzung der Bonner und der regionalen Literaturszene beitragen, Schreib- und Leseförderung bei jungen Leuten als integratives Medium stärken, das Bewusstsein für die Bedeutung von Sprache und Literatur im gesellschaftlichen Diskurs schärfen und die Professionalisierung regionaler Schriftsteller unterstützen.

 

Wir freuen uns, Sie künftig über die Entwicklung eines detaillierten Angebots auf unserer Homepage und mit Flyern auf dem Laufenden zu halten.

WORKSHOPS

LESEZIRKEL

Das Literaturhaus Bonn bietet für Mitglieder einen Lesezirkel an, in dem Werke eingeladener Autorinnen und Autoren gelesen und diskutiert werden. Der Lesezirkel wird von unserem Vorstandsmitglied Heidemarie Schumacher geleitet und trifft sich einmal im Monat in der Buchhandlung Böttger, Maximilianstraße 44, Bonn.

 

Fragen und Anmeldungen unter post@literaturhaus-bonn.de

 

 

WERKSTATT »KREATIVES SCHREIBEN«

 

Das erste Wort,

der zweite Satz,

die letzte Form

Wie fange ich an, wie mache ich weiter?

 

Für alle, die gern schreiben und das Handwerk dazu erwerben wollen; am 19. Oktober 2013 und an zwei weiteren Samstagen im Herbst/Winter – Ort und Zeit werden in Absprache mit den Teilnehmern festgelegt, die nach der Anmeldung einen Fragebogen erhalten. Gisbert Haefs, Autor und Übersetzer, leitet diesen offenen Workshop, in dem je nach den Erfahrungen und Ideen der Teilnehmer ganz unterschiedliche Wege zu verschiedenen Genres beschritten werden können.

 

Anmeldungen bitte bis 30.09.2013 per E-Mail oder Post an das Literaturhaus Bonn; Teilnahmegebühr € 100, für Schüler, Studierende usw. € 60.

Grusswort

Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

In Kooperation mit

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



Gefördert vom Kulturamt der Bundesstadt Bonn und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Stadt Bonn