PROGRAMM

Januar bis März 2017

Unser Programm Jan - März 2017
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April bis Juni 2017

Unser Programm April - Juni 2017
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Liebe Literaturfreunde in und um Bonn,
liebe Leserinnen und Leser,

 

»Nie zuvor gab es so viel Wissen über den Menschen und das Universum – doch je mehr Daten und Details angehäuft werden, desto weniger verstehen wir im Grunde,« erkannte Raoul Schrott. Doch was diskursive Sprache und selbst größte Faktenmengen nicht zu leisten vermögen – die umfassende Erklärung des Menschen und der Welt – kann im glücklichen Fall der Literatur gelingen. So hat Schrott in einer kosmologischen Herkulesarbeit alte Mythen und neuste Forschung mit dem poetischen Wort verbunden: Sein modernes Epos »Erste Erde«, wochenlang präsent auf den Bestsellerlisten, stellen wir Ihnen im Februar vor.


Bis zuletzt überzeugt von den überlegenen Möglichkeiten dichterischen Schreibens war auch der gebürtige Bonner Rolf Persch. An einem in memoriam Abend mit seinen Lyrikerkollegen Sabine Schiffner und Norbert Hummelt würdigen wir Autor und Werk. Ebenfalls in Bonn geboren ist Thomas Melle, der im vergangenen Herbst mit seinem autobiographisch radikalen Buch »Die Welt im Rücken« beeindruckte und heißer Kandidat für den Deutschen Buchpreis war. Olga Grjasnowa, bekannt und hochgelobt seit ihrem Erstling »Der Russe ist einer, der Birken liebt«, kommt mit ihrem neuen Roman »Gott ist nicht schüchtern«. »Fremdsprechen« steht auf der Agenda, wenn Iain Galbraith zu Gast bei Esther Kinsky ist. Leben und Schreiben in fremden Sprachen thematisiert in ganz anderer Weise Walid Nabhan aus Malta, der nächste Gast unserer Reihe Literatour d´Europe.


Natürlich gibt es wieder Import/Export, verschiedene Workshopangebote, und gleich zu Jahresbeginn eine Hommage an Heinrich Böll, dessen 100. Geburtstag wir 2017 feiern. Sie sind herzlich eingeladen!

 

Ihr Literaturhaus Bonn

Grusswort

Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



Gefördert vom Kulturamt der Bundesstadt Bonn und vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Stadt Bonn