September bis dezember 2018

burghart klaußner

»VOR DEM ANFANG«

Sonntag, 4. November, 18 Uhr

Schauspielhaus

 

April 1945. Es sind die letzten Stunden, bevor die Hölle losbricht in
Berlin. Die letzten Tage, bevor alles vorbei ist. Der Krieg, die Befehle und die Angst. Aber vorher müssen Fritz und Schultz mitten hinein ins Zentrum der Gefahr: Zwei Männer, die den Krieg überlebt haben, indem sie den Kopf unten hielten. Und die es auf den letzten Metern doch noch kalt erwischt: Sie erhalten den Auftrag, die Geldkasse ihrer Einheit ins Reichsluftfahrtministerium zu bringen – einmal quer durch die zerschossene Stadt. Und das einzige Beförderungsmittel, das sie haben, sind ihre klapprigen Fahrräder. Fritz aber will sich durchschlagen bis zum Wannsee und sich auf seinem Segelschiff verstecken, bis der Sturm vorüber ist. Klaußner erzählt vom Ende einer Welt und der Hoffnung auf einen neuen Anfang. Voller Düsterkeit, mit Wärme und feinem Humor.

 

Burghart Klaußner, geboren in Berlin, zählt zu den bedeutenden
deutschsprachigen Bühnen- und Filmschauspielern. Für seine Rollen in »Das weiße Band« und in »Die fetten Jahre sind vorbei« wurde er jeweils mit dem Deutschen Filmpreis sowie dem Preis der deutschen Filmkritik als bester Darsteller ausgezeichnet. Burghart Klaußner ist Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg und der deutschen Filmakademie.

 

Schauspielhaus, Am Michaelshof 9, Bonn Bad Godesberg

Karten im VVK über Bonnticket und die Theaterkassen sowie an der Abendkasse 18 € / 12 €

In Kooperation mit


Grusswort

Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



Gefördert vom Kulturamt der Bundesstadt Bonn und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Stadt Bonn