Karen Duve

»Sisi«

Lesung und Gespräch

Moderation: Judith Merchant

Donnerstag, 17. November, 19:30 Uhr

Fabrik 45

Als Sisi Kaiserin von Österreich wird, betritt sie eine Welt voll steifer Konventionen. Nur auf Reisen lebt sie ungezwungen und unternimmt gern wilde Reitjagden. Kein Graben ist ihr zu breit, kein Hindernis zu gefährlich – Sisi gehört zu den tollkühnsten Reiterinnen ihrer Zeit. Der Jagd- und Rennreiter Bay Middleton bewundert die Kaiserin nicht nur für dieses Können.

Sisi lädt ihre Nichte Marie Wallersee auf ihr Schloss ein. Als Tochter einer Schauspielerin ist Marie nicht standesgemäß, doch Sisi macht sie zur engen Vertrauten. Die 18-Jährige erliegt schnell dem Charme der kaiserlichen Tante und assistiert ihr, wenn diese die leidenschaftliche Reiterin und Femme fatale gibt. Doch bald wirkt auch Marie anziehend auf die männlichen Adligen. Sisi beginnt ein Spiel aus Verführung und Verrat ...

 

Karen Duve hat bis ins kleinste Detail recherchiert und gnadenlos seziert: Sie zeigt eine Kaiserin, die ihrer Zeit weit voraus war und trotzdem bis heute unterschätzt wird.

 

Karen Duve, 1961 geboren, lebt in der Märkischen Schweiz. Unter ihren Romanen, die in 14 Sprachen übersetzt wurden, sind Bestseller wie »Regenroman« (1999), »Dies ist kein Liebeslied« (2002) und »Taxi« (2008). 2016 erhielt sie für »Macht« den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor sowie für »Fräulein Nettes kurzer Sommer« (2018) den Carl-Amery-Preis, den Düsseldorfer und den Solothurner Literaturpreis.

 

Fabrik 45, Hochstadenring 45, Bonn

 

Karten im VVK über Bonnticket 12 €/6 €, Abendkasse 14 €/8 € 

 

 

In Kooperation mit

 


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Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

Grußwort

 

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



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