April bis Juni 2019

Norwegen. Der traum in uns


Mona Høvring

»Was helfen könnte«

Moderation: Thomas Fechner-Smarsly

Mittwoch, 5. Juni, 19:30 Uhr

Buchhandlung Jost

 

In deutscher und norwegischer Sprache

»Dicht, glasklar und mit einer derart intensiven, ja meditativen Sprache, dass Høvring die Leser fast in eine Art Rausch versetzt.« Dagbladet

 

Als die Mutter ins Wasser geht und nicht zurückkehrt, ist Laura in der ersten Klasse. Ihr Leben in einer kleinen norwegischen Stadt am Meer mit dem älteren Bruder und dem unnahbaren Vater ist fortan ein Suchen nach etwas, das helfen könnte, diesen Verlust zu verschmerzen. Mit großer Intensität und Klarheit erzählt Mona Høvring in sinnlich-zarten Szenen von der Freundschaft mit Marie, vom Gärtner Andreas und seiner Frau Johanna, die Laura zugleich Verwurzelung und Weltoffenheit vorleben, von ihrer erwachenden Sexualität, dem erotischen Erlebnis mit der deutlich älteren, eleganten Vivian Koller, die eines Tages in der verschlafenen Stadt auftaucht, und der Beziehung zum gleichaltrigen Peter.

 

Mona Høvring, geboren 1962 in Norwegen, begann ihre schriftstellerische Laufbahn als Lyrikerin. 2004 brachte sie ihren ersten Roman »Was helfen könnte« heraus, der nun in deutscher Übersetzung von Ebba D. Drolshagen vorliegt. Seither folgten drei weitere hochgelobte und in mehrere Sprachen übersetzte Romane. Mona Høvring erhielt diverse Preise, u. a. den Språklig samlings litteraturpris für ihr Gesamtwerk und im März 2019 den Kritikerpreis für den besten Roman 2018.

 

Buchhandlung Jost, Hausdorffstraße 160, Bonn
Karten im VVK über Bonnticket und an der Abendkasse 12€ / 6€

 

In Kooperation mit



Grusswort

Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



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