april bis Juni 2020

mit Dorian Steinhoff und Verena Güntner

»Power«

Donnerstag, 23. April, 20 Uhr

Namenlos, Bornheimer Str. 20-22

Sidekick: Mario Neumann

»Power« ist eine faszinierende Parabel auf die Gegenwart, absurd, märchenhaft und radikal. Ein großer Gesellschaftsroman über Macht und Niedertracht – und eine Kampfansage: So, wie es ist, kann es nicht weitergehen. Jan Brandt

 

Die selbstbewusste Kerze ist gerade noch ein Kind. Sie lebt in einem kleinen, von Wald und Feldern umgebenen Dorf, das nur noch wenige Bewohner hat. Eines Tages geht Power, der Hund einer Nachbarin, verloren. Kerze macht sich auf die Suche und verspricht, ihn zurückzubringen. Beobachtet wird sie dabei von den Kindern des Dorfes, die sich ihr nach und nach anschließen. Ein ganzes Rudel bildet sich, das bellend und auf allen vieren Powers Fährte aufnimmt, das Dorf verlässt und in den Wald zieht …
Mit Sprachmacht, Scharfsinn und Einfühlungsvermögen erzählt Güntner die Geschichte einer Radikalisierung und davon, was mit einer Gemeinschaft geschieht, die den Kontakt zu ihren Kindern verliert.

 

Verena Güntner, Jg. 1978, war viele Jahre lang Schauspielerin, u.a. am Theater Bonn. Schon für ihren Debütroman »Es bringen« (2014) wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet; »Power« war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Gemeinsam mit Moderator Dorian Steinhoff bestreitet sie unseren nächsten Literaturshow-Abend: einen Mix aus Lesung und Late-Night-Show, kurzgetaktet, mit Verve und Witz.

 

www.literaturshow.de

 

Namenlos, Bornheimer Str. 20-22, Bonn

 

 

Eintritt 6 €, Abendkasse und VVK über Bonnticket

 

gefördert von


In Kooperation mit


 

BeethovenBot

16.12.2019 - 17.12 2020

Grusswort

Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

In Kooperation mit

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



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