September bis Dezember 2019

PORTRÄT, POSE, SELFIE- Schriftstellerinnen im Fokus

Ein Podiumsgespräch mit Judith Merchant und Rolf Sachsse

Freitag, 13. September, 19:30 Uhr

Saal im Haus der Bildung

 

Ob Porträt oder Selfie, Fotos sagen mehr über ihre Macher und deren Zeit aus als über die Porträtierten. Das macht Porträts von Schriftstellerinnen für uns besonders interessant – denn sie spiegeln nicht allein wechselnde gültige Ästhetiken, sondern auch den jeweils vorherrschenden Blick auf weibliche künstlerische Arbeit. Im Rahmenprogramm der von September bis November im Haus der Bildung gezeigten Fotografie-Ausstellung »Schriftstellerinnen im Bonner Fokus 1948-2009« treffen sich die Bonner Judith Merchant und Rolf Sachsse zu einem Podiumsgespräch: Wie hat sich die Inszenierung von Schriftstellerinnen im fotografischen Porträt gewandelt – und wie geht man heute als betroffene Autorin mit den Ansprüchen um, die Verlage, Presse, Leserschaft mit dem Autorinnenporträt verknüpfen?

 

 

Judith Merchant studierte Literaturwissenschaft, unterrichtet Creative Writing an der Universität Bonn und wurde für ihre Kurzgeschichten zweimal mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet. Ihre Rheinkrimi-Serie beendete sie 2015 mit »Rapunzelgrab«. Mit neuem Autorinnenporträt erscheint im August 2019 ihr aktueller Thriller »Atme!«.

 

 

Rolf Sachsse ist Kurator, Autor und Berater. Nach Fotografenlehre, Studium Kunstgeschichte, Kommunikationsforschung, Neuere Deutsche Literatur und Promotion war er bis 2017 Professor für Designgeschichte und Designtheorie an der Hochschule der Bildenden Künste Saar.

 

 

Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Bonn

 

Eintritt 5 €/ermäßigt 7 €, Abendkasse und Vorverkauf über Bonnticket

 

 

In Kooperation mit

 


Grusswort

Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



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