Claudia Ott

»das buch der liebe«

»tausendundeine nacht« übersetzen

Moderation: Jalal Rostami

Freitag, 2. Dezember, 19 Uhr

Saal im Haus der Bildung

Die kluge Schahrasad erzählt dem grausamen König Schahriyar auf dem Liebeslager ihre Geschichten von Sehnsucht und Leidenschaft. »Das Buch der Liebe« setzt den ersten Band von Claudia Otts Neuübersetzung aus den ältesten arabischen Manuskripten fort. Ihr gelingt die große Kunst, sie so getreu und frisch in eine gegenwärtige Sprache zu übertragen, dass man staunend in einen Orient voller Schönheit, Gefahren, Zauber und brennender Liebe versetzt wird.

 

Das Buch enthält vier große Liebesdramen, zum Beispiel von einem Prinzen und einer Prinzessin, die nicht heiraten wollen, sich aber durch einen dämonischen Zauber ineinander verlieben. Schahrasad entführt uns in einen paradiesischen Liebesgarten, auf Basare, in Wüsten und schließlich in die Unterwelt. Mit verliebten Beduinen, feuerspeienden Drachen, singenden Klostermönchen, grausamen Herrschern, klugen Haremswächterinnen und plötzlichen Wendungen des Schicksals hält sie die Leser*innen in Atem.

 

Claudia Ott, geboren 1968, ist Arabistin, Übersetzerin und Musikerin. Sie zählt international zu den profundesten Kenner*innen von »Tausendundeine Nacht«. Ihre Übersetzungen brachten ihr u. a. den Johann-Friedrich-von-Cotta-Preis, den Literaturpreis der Kulturstiftung Erlangen sowie eine Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung ein.

 

 

Saal im Haus der Bilung, Mülheimer Platz 1, Bonn

 

Karten im VVK über Bonnticket 12 €/6 €, Abendkasse 14 €/8 €

 

In Kooperation mit

 

Gefördert von


Jetzt Abo abschließen!

Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

Grußwort

 

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



Gefördert vom Kulturamt der Bundesstadt Bonn und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Stadt Bonn