Norbert Scheuer

»Mutabor«

Lesung und Gespräch

Moderation: Holger Schwab

Musik: Rainer Berger, Flöte

Donnerstag, 15. September, 19:30 Uhr

Saal im Haus der Bildung

Die junge Nina Plisson weiß weder, was aus ihrer Mutter geworden ist, noch, wer ihr Vater war. Wissen andere in ihrer kleinen Heimatstadt Kall mehr? Was wird ihr vorenthalten? Nachdem das Mädchen lange Schwierigkeiten hatte, lesen und schreiben zu erlernen, wird sie sich, angeleitet von der pensionierten Lehrerin Sophia Molitor, grundlegend verändern.

Sie beginnt Erinnerungen aus ihrer frühen Kindheit aufzuschreiben, vom Liebhaber ihrer verschollenen Mutter, in der Gestalt eines schwarzen Storches, von der Reise mit Großvaters Opel Kapitän ins sagenhafte Byzanz, zum Palast der Störche, und später von ihrer großen, zunächst vergeblichen Liebe zu Paul Arimond. Für Nina verwandelt sich das Urftland mehr und mehr in einen Ort der Märchen und Mythen, wie sie auf den Bierdeckeln von Evros, dem griechischen Gastwirt, stehen. Immer näher kommt sie dem Geheimnis, das ihr all die Jahre verschwiegen wurde.

 

Einfühlsam erzählt Norbert Scheuer in seinem neuen Roman mit dem ihm eigenen, poetischen Ton von der Suche einer einsamen jungen Frau nach ihrer Geschichte, nach Zugehörigkeit und Glück.

 

Norbert Scheuer, geboren 1951, lebt in der Eifel und schreibt Romane und Gedichte. »Die Sprache der Vögel« (2015) war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. »Winterbienen« (2019) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises, wurde zum Bestseller, mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt.

 

 

Saal im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Bonn

 

Karten im VVK über Bonnticket 12 €/6 €, Abendkasse 14 €/8 € 

 

 

In Kooperation mit

 


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Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

Grußwort

 

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



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