April bis Juni 2018

Texte verfolgter Autor/innen aus der Türkei

Stimmen der Freiheit

Donnerstag, 17. Mai, 19:30 Uhr
Saal im Haus der Bildung

 

Wenn eine Diktatur entsteht, ist das freie Wort zuerst bedroht. Über

160 Journalist_innen sind in der Türkei in Haft, mehr als 150 Medienhäuser wurden geschlossen. Schriftsteller_innen werden wegen ihrer Texte vor Gericht gestellt. Die Journalistin Evren Zahirovic, die Journalisten Aydin Üstünel und Gerrit Wustmann lesen Texte verfolgter türkischer Autor_innen, die einen Eindruck von der Lage in der Türkei vermitteln. Sie erläutern die Situation ihrer türkischen Kolleg_innen, geben Einblicke in die Hintergründe und den Kampf eines Landes um Demokratie und Meinungsfreiheit und begrüßen als Gäste in der Runde die Politikwissenschaftlerin Rosa Helin Burç und den Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, die sich insbesondere mit der Lage der Kurd_innen befassen.

 

Alle Beteiligten verzichten auf ihre Gage; der Reinerlös des Abends wird dem Rechtshilfefonds des KulturForums für verfolgte

Künstler_innen, Journalist_innen und Akademiker_innen in der Türkei gespendet. Der Fonds, gegründet vom KulturForum TürkeiDeutschland und lit.COLOGNE, wird bisher unterstützt u. a. von Günter Wallraff, Cem Özdemir, Aslı Erdoğan, Navid Kermani, Can Dündar, Oliver Welke und Thomas Gottschalk.

 

Mit einem Grußwort von Bernhard von Grünberg

 

Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Bonn
Karten im VVK über Bonnticket 12 € / 6 €, Abendkasse 14 € / 8 €

 

 

In Kooperation mit


Grusswort

Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



Gefördert vom Kulturamt der Bundesstadt Bonn und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Stadt Bonn