BeethovenBot

16.12.2019 - 17.12 2020

Mit Beginn von BTHVN2020 startete das Literaturhaus Bonn seinen »BeethovenBot« – ein Twitterprojekt in Kooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn und gefördert von der Jubiläumsgesellschaft, das während des gesamten Festjahrs aktiv ist: Der BeethovenBot ist eine virtuelle Präsenz Ludwig van Beethovens. Auf Basis seiner Briefe und Konversationshefte entsteht in mal zarten, mal markigen, stets überraschenden Worten eine Persönlichkeit in sozialen Netzwerken. Die beschränkt sich nicht allein auf historische Abbildung, sondern tritt auch in zeitgemäße, unterhaltsame Interaktion (»Ich verbitte mir bey meinem Scherz alle Mißdeutung!«) – mit Autorinnen und Autoren der Gegenwart sowie mit Interessierten aus aller (digitalen) Welt. Der Bot wird selbst aktiv, reagiert auf Ereignisse des Festjahrs, antwortet auf User-Fragen. Dabei sind seine Äußerungen Original-Beethovenzitate; sie stammen aus einem Textpool, in den Beethovens schriftliche Äußerungen eingespeist sind. 

 

Sichtbar wird der Bot auch in Twitterfenstern auf den Startseiten von Jubiläumsgesellschaft, Beethoven-Haus und Literaturhaus Bonn. Und es gibt Twitterwalls (Monitore, die den Twitterverlauf anzeigen) an öffentlichen Orten in Bonn.

 

Hinter dem Bot verbirgt sich der Autor und Literaturvermittler Tilman Strasser. Im Autrag des Literaturhauses Bonn redigiert er das Textmaterial, lanciert die Narrative über das Jahr hinweg und lenkt auch kurzfristige Interaktionen. Strasser ist Jg. 1984, studierte Violine am Richard-Strauss-Konservatorium München und Kreatives Schreiben an der Universität Hildesheim. Er schrieb einen Roman über den klassischen Musikbetrieb (»Hasenmeister«, 2015) und arbeitete in Kommunikation und Programm für das Literaturhaus Köln.

In Kooperation mit


 

BeethovenBot

16.12.2019 - 17.12 2020

Grusswort

Roger Willemsen

Schirmherr 2010-2016

In Kooperation mit

»Wie gut, dass die Literatur in Bonn endlich ein Dach bekommt: Große Autorinnen und Autoren, Romane und Dichtung, Vergangenheit und Gegenwart, Zeitkritik und Polemik, kunstvoll Ziseliertes und spontan Improvisiertes, lauter innere Ereignisse. Die Ressourcen der Literatur sind unerschöpflich, und sie bieten der Leserschaft unendliche Möglichkeiten der Selbstverwandlung an. Freuen Sie sich also, es ist angerichtet. Nun müssen nur noch die Gäste kommen: Sie.«



Gefördert vom Kulturamt der Bundesstadt Bonn und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Stadt Bonn